Jucken 50s

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Auch wenn ich gesundheitlich mal wieder etwas angeschlagen bin, so ging es heute trotzdem nach Kaunitz zum Juckin 50´s bzw Strassenkreuzer Festival. Juckin 50´s deswegen, weil es auch Musikbox und Strassenkreuzer Festival heißt. Europäische Oldtimer bis Bj. 1965 und alle möglichen Fahrzeuge aus amerikanischer Produktion. Dazu Rock´n Roll Musik und in der Halle ein Markt mit Kleidung aus der guten alten Zeit, Jukeboxen und sonst allem was zum Lifestyle der guten alten Zeit gehört. Die Damen und Herren kleiden sich ebenfalls im Stil der 50er Jahre und somit fühlt man sich sehr oft in diese Zeit zurück versetzt. Also nicht nur wegen der Autos ein Leckerbissen.

Customikes workshop

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Um das Thema Customikes noch einmal aufzugreifen, ich habe ja Mikael besucht als wir in Kalifornien waren und wenn einen Autos verbinden, dann liegt es auf der Hand das ich mir auch seine Werkstatt anschaue. Dieses tat ich dann auch und war sehr überrascht. Eine Werkstatt in der Größe und mit der Ausrüstung würd mir persönlich auch zusagen. In seinem Workshop, wie die Amerikaner sagen, stand sein persönliches Langzeitprojekt und ein Kundenfahrzeug. Sein eigenes Auto ist wieder ein Volvo Amazon, diesmal aber ein Kombi, den Mikael noch choppen will und der einen V8 aus einem Camaro implantiert bekam. Der Hot Rod im Kundenauftrag wird nach allen Regeln der Kunst zum Roadster mit moderner Technik umgebaut. Es ist schon spannend wenn man hin und wieder mal sehen kann wie andere arbeiten.

Club Plaques

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Für die, die diesen beiden Schilder die mein Freund Mikael im vorherigen Beitrag festhält nicht kennen, das sind so genannte Club Plaques. Plaques sind gegossene Metallschilder mit der Logo der jeweiligen Car Clubs, kurz CC. Die beiden Plaques die Mikael dort festhält, bzw die ihr hier auf dem heutigen Bild seht, sind von den Teutonik Aces CC und den Krazy Krauts. Ich selber bin seit Jahren Mitglied des Teutonik Aces CC und die Krazy Krauts sind unsere "Brüder". Member eines solchen Clubs wird man nur wenn man von den anderen Mitgliedern gefragt wird. Die Plaques sind normalerweise dann auch nur den Members vorenthalten, also ein Zeichen der jeweiligen Zugehörigkeit und in gewisser Weise auch ein Zeichen von Stolz. Ich habe bei meinem Besuch bei Mikael ihm die jeweiligen Club Plaques als Gastgeschenk mitgebracht. Auch wenn er kein Member unserer Clubs ist, so ist Mikael aka Customikes aber ein fester Bestandteil der kalifornischen Kustom Scene und ich durfte ihm die beiden Plaques auch nur mitbringen, weil die beiden Clubs mir dazu die Erlaubnis gegeben habe. Somit sind es definitiv die einzigen Plaques an der amerikanischen Westküste.

Customikes

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Einige von Euch, die mich kennen, oder hier und auf Facebook verfolgen, haben unter einigen meiner Bilder bestimmt schon mal das Wasserzeichen von Customikes gesehen. Aber wer oder was ist eigentlich Customikes? Customikes wurde ursprünlich von K.Mikael Wallin, einem Schweden der 1986 nach Kalifornien auswanderte, ins Leben gerufen und ist heute ein Team mehrerer internationaler Fotografen das Mikael sich über die Jahre zusammengesucht hat. Ich persönlich gehöre diesem Team seit 2012 an und wurde kurz nach unserem ersten Kalifornien Aufenthalt von Mikael gefragt ob ich nicht Lust hätte mit zu machen. In diesem Fall bin ich für die Bilder von Treffen und Shows auf dem europäischen Festland zuständig, da wir noch zwei Members in England haben. Mandy und Duncon Burton fotografieren regelmäßig auf Treffen und Shows in England und natürlich, so wie ich auch, von Treffen in den USA wenn sie mal wieder drüben sind. Mein erstes Treffen mit Mikael werd ich nicht vergessen. Vor einigen Jahren hatte ich einen Volvo Amazon von 1966. Mikael hatte damals eine Internetseite am laufen mit dem Umbau eines selbigen Fahrzeugs, welches er liebevoll den Mini Merc taufte. Über Facebook fand ich dann Mikael wieder und da ich gesehen hatte das er hin und wieder ein paar meiner Bilder auf er Facebookseite von Customikes veröffentlichte, stellte ich ihm auch eine Freundschaftsanfrage. Als unser Entschluß feststand das wir für knapp 3 Wochen nach Kalifornien reisen, schrieb ich Mikael an und fragte ihn ob er mit vielleicht ein paar Tips geben könnte wo was los wäre und wo ich Fotos machen könnte. Im Gegenzug gab es ein paar Links im Netz und die Anfrage wann und wo wir denn in Kalifornien Urlaub machen würden. Als ich ihm erzählte das wir die erste Woche in Los Angeles verbringen wollten, kam direkt eine Einladung zum Essen denn er lebt in Norco, einer kleinen Stadt ca. 40 Meilen östlich von Los Angeles. Noch am selben Abend, nach dem gemütliche Essen in einem Restaurant ähnlich in dem Coyote Ugly Film, fragte er mich ob ich mir vorstellen könnte, zu seinem Customikes Dream Team dazu zu stoßen. Ich war happy wie Bolle und sagte natürlich sofort zu. So entstand nicht nur eine Art Partneraschaft, sondern eine Freundschaft. Über Facebook sind wir regelmäßig in Kontakt und wenn es sich mal ergibt, treffen wir uns auch persönlcich, so wie 2016, als Mikael mitsamt Familie Urlaub in Europa machte. Weil die spontanen Zusammentreffen meistens die besten sind, haben wir uns damals in England verabredet, natürlich zu einem Autotreffen und logischerweise zusammen mit Mandy und Duncon. Im letzten Jahr, also 2017 hieß es dann wieder auf nach Kalifornien und somit stand für mich fest das ich natürlich noch einen Abstecher bei Mikael machen würde, obwohl wir uns in Las Vegas zur SEMA verabredet hatten, bzw. er mir den Zugang zu der größten Fach Tuning Messe der Welt ermöglicht hatte. Daher möchte ich mich auf diesem Wege nochmal bei ihm für dieses einmalige Erlebnis bedanken. Wo sonst trifft man mehr Promis aus der Kustom und Tuning Scene.

Der Blick aufs Display

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Downtown LA ist eine Gegend in der man fast alle Schichten des Lebens antrifft. Angefangen bei den im Müll suchenden Obdachlosen, bis hin zu den Influenzer Yuppies die ihre Fotoshootings in den Schluchten der Hochhäusern zelebrieren. Es ist aber auch ein ganz besonderer Fleck der Erde für Menschen wie mich, die gerne beobachten um die besonderen Situationen des Lebens einzufangen. Hier war es eine junge Frau die gerade mit einer Kundin oder Freundin vor einem Schaufenster ein modisches Outfit auf die SD Karte bannen wollte. Ich finde es  immer wieder interessant so die Gefühle und Emotionen der für mich fremden Menschen einzufangen. Genau das ist es was mich immer wieder an der Streetfotofrafie reizt. Ich merke zwar jedes mal das ich, wenn ich unterwegs, bin in gewisser Weise erst einmal warm werden muss, aber dann macht es mir umso mehr Spaß mich intensiv auf diese Situationen zu konzentrieren und nach ihnen Ausschau zu halten. So ist das eben mit der Streetfotografie und ich freue mich jetzt schon auf meine nächsten Trip in eine größere Stadt.