Mr. Wetscoast Customs

161/365

Bei der Streettfotografie kann man manchmal auch Glück haben und trifft dabei auf Promis bzw. Menschen, die auch bei uns in Deutschland aus Film und Fernsehen bekannt sind. In meinem Fall war das Ryan Friedlinghaus, dem Gründer und Chef von Westcoast Customs, der bei uns durch Sendungen wie Pimp my Ride auf MTV oder den Sendungen Westcoast Customs und Westcoast Customs Berlin auf DMAX bekannt sein müsste. Zumindest den autoverrückten unter Euch, die auch regelmäßig auf den dementsprechenden Fernsehsendern herum zappen. Ryan war, genauso wie ich, wegen der SEMA in Las Vegas und wie es der Zufall wollte traf ich auf ihn am berühmten Las Vegas Sign, einem der Wahrzeichen der buntesten Stadt Nevadas. Ich machte zuerst dieses Foto von ihm und wartet dann einen Moment ab um ihn anzusprechen. Ja ich wollte ein Foto mit ihm machen und als ich ihn ansprach, merkte man ihm sofort an "Och nö, nicht schon wieder so einer der ein Foto mit mir will". So hätte man es ihm von dem virtuellen Laufband auf seiner Stirn ablesen können. Als ich ihm aber erzählte das ich zum Customikes Team gehöre und wir inzwischen bei Facebook mehr als 700000 Follower haben, wurd er sofort "zutraulich", hakte sich bei mir ein und poste was das Zeug hält. Tja Follower bei Facebook zählen eben, vor allem in den USA als Garant für Erfolg und Reichweite. Ein echter Business Man eben.

Jucken 50s

146/365

Auch wenn ich gesundheitlich mal wieder etwas angeschlagen bin, so ging es heute trotzdem nach Kaunitz zum Juckin 50´s bzw Strassenkreuzer Festival. Juckin 50´s deswegen, weil es auch Musikbox und Strassenkreuzer Festival heißt. Europäische Oldtimer bis Bj. 1965 und alle möglichen Fahrzeuge aus amerikanischer Produktion. Dazu Rock´n Roll Musik und in der Halle ein Markt mit Kleidung aus der guten alten Zeit, Jukeboxen und sonst allem was zum Lifestyle der guten alten Zeit gehört. Die Damen und Herren kleiden sich ebenfalls im Stil der 50er Jahre und somit fühlt man sich sehr oft in diese Zeit zurück versetzt. Also nicht nur wegen der Autos ein Leckerbissen.

Customikes workshop

145/365

Um das Thema Customikes noch einmal aufzugreifen, ich habe ja Mikael besucht als wir in Kalifornien waren und wenn einen Autos verbinden, dann liegt es auf der Hand das ich mir auch seine Werkstatt anschaue. Dieses tat ich dann auch und war sehr überrascht. Eine Werkstatt in der Größe und mit der Ausrüstung würd mir persönlich auch zusagen. In seinem Workshop, wie die Amerikaner sagen, stand sein persönliches Langzeitprojekt und ein Kundenfahrzeug. Sein eigenes Auto ist wieder ein Volvo Amazon, diesmal aber ein Kombi, den Mikael noch choppen will und der einen V8 aus einem Camaro implantiert bekam. Der Hot Rod im Kundenauftrag wird nach allen Regeln der Kunst zum Roadster mit moderner Technik umgebaut. Es ist schon spannend wenn man hin und wieder mal sehen kann wie andere arbeiten.

Club Plaques

144/365

Für die, die diesen beiden Schilder die mein Freund Mikael im vorherigen Beitrag festhält nicht kennen, das sind so genannte Club Plaques. Plaques sind gegossene Metallschilder mit der Logo der jeweiligen Car Clubs, kurz CC. Die beiden Plaques die Mikael dort festhält, bzw die ihr hier auf dem heutigen Bild seht, sind von den Teutonik Aces CC und den Krazy Krauts. Ich selber bin seit Jahren Mitglied des Teutonik Aces CC und die Krazy Krauts sind unsere "Brüder". Member eines solchen Clubs wird man nur wenn man von den anderen Mitgliedern gefragt wird. Die Plaques sind normalerweise dann auch nur den Members vorenthalten, also ein Zeichen der jeweiligen Zugehörigkeit und in gewisser Weise auch ein Zeichen von Stolz. Ich habe bei meinem Besuch bei Mikael ihm die jeweiligen Club Plaques als Gastgeschenk mitgebracht. Auch wenn er kein Member unserer Clubs ist, so ist Mikael aka Customikes aber ein fester Bestandteil der kalifornischen Kustom Scene und ich durfte ihm die beiden Plaques auch nur mitbringen, weil die beiden Clubs mir dazu die Erlaubnis gegeben habe. Somit sind es definitiv die einzigen Plaques an der amerikanischen Westküste.

Customikes

143/365

Einige von Euch, die mich kennen, oder hier und auf Facebook verfolgen, haben unter einigen meiner Bilder bestimmt schon mal das Wasserzeichen von Customikes gesehen. Aber wer oder was ist eigentlich Customikes? Customikes wurde ursprünlich von K.Mikael Wallin, einem Schweden der 1986 nach Kalifornien auswanderte, ins Leben gerufen und ist heute ein Team mehrerer internationaler Fotografen das Mikael sich über die Jahre zusammengesucht hat. Ich persönlich gehöre diesem Team seit 2012 an und wurde kurz nach unserem ersten Kalifornien Aufenthalt von Mikael gefragt ob ich nicht Lust hätte mit zu machen. In diesem Fall bin ich für die Bilder von Treffen und Shows auf dem europäischen Festland zuständig, da wir noch zwei Members in England haben. Mandy und Duncon Burton fotografieren regelmäßig auf Treffen und Shows in England und natürlich, so wie ich auch, von Treffen in den USA wenn sie mal wieder drüben sind. Mein erstes Treffen mit Mikael werd ich nicht vergessen. Vor einigen Jahren hatte ich einen Volvo Amazon von 1966. Mikael hatte damals eine Internetseite am laufen mit dem Umbau eines selbigen Fahrzeugs, welches er liebevoll den Mini Merc taufte. Über Facebook fand ich dann Mikael wieder und da ich gesehen hatte das er hin und wieder ein paar meiner Bilder auf er Facebookseite von Customikes veröffentlichte, stellte ich ihm auch eine Freundschaftsanfrage. Als unser Entschluß feststand das wir für knapp 3 Wochen nach Kalifornien reisen, schrieb ich Mikael an und fragte ihn ob er mit vielleicht ein paar Tips geben könnte wo was los wäre und wo ich Fotos machen könnte. Im Gegenzug gab es ein paar Links im Netz und die Anfrage wann und wo wir denn in Kalifornien Urlaub machen würden. Als ich ihm erzählte das wir die erste Woche in Los Angeles verbringen wollten, kam direkt eine Einladung zum Essen denn er lebt in Norco, einer kleinen Stadt ca. 40 Meilen östlich von Los Angeles. Noch am selben Abend, nach dem gemütliche Essen in einem Restaurant ähnlich in dem Coyote Ugly Film, fragte er mich ob ich mir vorstellen könnte, zu seinem Customikes Dream Team dazu zu stoßen. Ich war happy wie Bolle und sagte natürlich sofort zu. So entstand nicht nur eine Art Partneraschaft, sondern eine Freundschaft. Über Facebook sind wir regelmäßig in Kontakt und wenn es sich mal ergibt, treffen wir uns auch persönlcich, so wie 2016, als Mikael mitsamt Familie Urlaub in Europa machte. Weil die spontanen Zusammentreffen meistens die besten sind, haben wir uns damals in England verabredet, natürlich zu einem Autotreffen und logischerweise zusammen mit Mandy und Duncon. Im letzten Jahr, also 2017 hieß es dann wieder auf nach Kalifornien und somit stand für mich fest das ich natürlich noch einen Abstecher bei Mikael machen würde, obwohl wir uns in Las Vegas zur SEMA verabredet hatten, bzw. er mir den Zugang zu der größten Fach Tuning Messe der Welt ermöglicht hatte. Daher möchte ich mich auf diesem Wege nochmal bei ihm für dieses einmalige Erlebnis bedanken. Wo sonst trifft man mehr Promis aus der Kustom und Tuning Scene.

Stöhnen auf hohem Niveau

36/365

Oh man, sowas kann auch nur mir passieren. Ich habe den eigentlichen Beitrag hier aus versehen überschrieben und muss nun zusehen ob ich den irgendwie wieder hin bekomme.

Bei unserem USA Urlaub im letzten Jahr bemerkte ich den radikalen Unterschied zwischen arm und reich in einem der reichsten Länder der Welt. Da ich dort recht viel Streetfotografie betrieben habe, lag es mir persönlich doch sehr am Herzen genau dieses Leben auf der Strasse einzufangen und auch zu präsentieren. Dabei geht es mir nicht ums präsentieren in Form von nieder machen, sondern einfach nur darum das wir hier und da mal ein wenig nachdenken wenn wir mal wieder wegen irgendeiner Kleinigkeit rum stöhnen. Denn eigentlich geht es uns doch recht gut. 

Zufälle die einen überraschen II

35/365

Wie im vorigen Beitrag schon erwähnt waren wir auf dem Weg von Palm Springs nach Las Vegas. Ich hatte gerade das Dejavu welches ich in dem vorigen Beitrag beschrieben hatte, da überkam mich nach wenigen Meilen der zweite Zufall, bzw. die zweite Überraschung.

Was mir nicht bewusst war, da wir kurzzeitig ohne Navi unterwegs waren, wir befanden uns auf der berühmten Route 66. Zumindestens auf einem alten kleinen Zwischenstück der wohl berühmtesten Strasse der Welt. Als wir kurz vor dem Ende des kurzen Stückes der Route 66 waren, wurde uns das deutlich durch die Beschriftung mitten auf der Fahrbahn angezeigt. Ich konnte nicht anders als das Lenkrad rum zu reissen und einen Stop für ein paar Fotos einzulegen. Und dann überkam mich der Zufall Nummer zwei innerhalb von ein paar Meilen. 

Genau an dieser Stelle haben drei Jahre zuvor, meine Freunde Mandy und Duncan Burton aus England ebenfalls gestanden und Fotos gemacht.  Ich fand es schon irgendwie witzig und es war ein einmaliges Erlebnis, mal auf der Route66 unterwegs zu sein.

Zufälle die einen überraschen

34/365

Manchmal wird man im Leben doch ein wenig überrascht, oder um es anders auszudrücken Zufälle gibt es!

Fangen wir aber mit der Geschichte von vorne an. Vor einigen Jahren haben wir uns für unser Gästezimmer ein großes Bild im Panoramaformat gekauft. Es war ein Bild von einer alten Gas Station, mitten in der Pampa.Wir hatten keine Ahnung wo diese sich befand, uns gefiel dieses Bild einfach. Nun waren wir ja im letzten Jahr in Kalifornien in Urlaub und dort auch viel unterwegs bzw. on the Road.

Auf unserem Weg von Palm Springs nach Las Vegas führte uns unser Weg durch die Wüste. Mitten auf der Strecke waren wir dann gezwungen vor einem Bahnübergang eine längere Pause einzulegen, da dieser für ein paar Bauarbeiten für eine kurze Zeit zu war. Nach ca. 30min öffneten sich die Schranken und wir konnten weiter fahren. Hinterm Bahnübergang ging es rechts ab und wir fuhren ein kurzes Stück bis eine alte Tankstelle auf der linken Seite erschien. Ich hatte das Gefühl diese schon mal gesehen zu haben, aber das konnte ja nicht sein schließlich war ich ja noch nie dort. Trotzdem zückte ich schnell meine Kamera und machte während er Fahrt ein paar Fotos. 

Ich dachte ich hätte eine Art Dejavu, ich verstand einfach. nicht das mir diese Tankstelle so bekannt vorkam, obwohl ich noch nie dort gewesen bin. Ich grübelte und grübelte bis mir nach etlichen Meilen das Bild aus unserem Gästezimmer wieder einfiel. Ich erzähle dies meiner Frau Marianne, aber diese wollte das nicht glauben und erklärte mich fast für verrückt.....bis ich es ihr zuhause beweisen konnte. Dieses war aber nicht die einzige Überraschung auf dieser Strecke durch die Mojave Wüste.

Die aktuelle Ausgabe des Street Magazins……

23/365

Heute kam der Postbote und brachte mir was nettes. Die neue Ausgabe des Street Magazin, welche erst am Freitag offiziell erscheint. Das besondere, für mich, an dieser Ausgabe?? Ganze vier Seiten über die SEMA 2017 aus Las Vegas und was ist da so besonderes dran?? Alle Fotos und ein großer Teil des Textes sind von mir.

Das ist auch der Grund, warum ich mich mit der Veröffentlichung der Bilder, gerade auf der Facebook Seite von Customikes.com , ziemlich zurück gehalten habe. Schließlich habe ich es K.Mikael Wallin zu verdanken das ich überhaupt die Möglichkeit hatte, die SEMA zu besuchen.

Unser USA Urlaub im letzten Jahr entstand ursprünglich aus der Idee die SEMA zu besuchen. Fangen wir aber mal von vorne an mit der Erklärung. Wir schreiben das Jahr 2016. Im Januar teilte mir Mikael mit das er mit seiner Familie Urlaub in Europa machen möchte bzw. seine Frau Frau Laura und er sich mit seiner Tochter in Irland treffen möchte. Nach einigen Mails und etwas Planung kam der Entschluss, im August ein kleines Customikes Dreamteam Treffen in England zu haben. Wir beschlossen uns im August, während der National Streetrod Nationals in Bedfordshire, zu treffen. Mit dabei natürlich die englischen Dreamtem Members Mandy und Duncon Burton. Es war ein geniales Wochenende und während wir Abends beim essen saßen und uns unterhielten, kam das Thema SEMA LAs Vegas auf. Ich meinte so zu Mikael das ich auch irgendwann mal dort hin wolle und er lud mich/uns ein ihn zu begleiten. So kam es dann das wir im Oktober 2016 die Reise buchten und genau ein Jahr später endlich mal wieder in Kalifornien und Nevada waren. Es war mal wieder ein kleiner Traumurlaub und bestimmt auch nicht das letzte mal das ich die SEMA besucht habe.