Tief durchatmen

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Tief durchatmen, entspannen, abschalten und in sich kehren. Genau das ist es was ich am heutigen Samstag machen werde. Nachdem sich der Verdacht meines Arztes nicht bestätigt hat, kann man beruhigt ins Wochenende gehen und genauso wie dieser Schattenboxer, in sich kehren und langsam runter kommen um danach den freien Tag zu genießen. Dieses Bild entstand übrigens in Chinatown von Los Angeles als wir auch runter kommen wollten und auf der Suche nach Entspannung waren. Wir hatten damals nämlich nach einem Restaurant Ausschau gehalten um sich der kulinarischen Entspannung hin zu geben.

Street Art

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Heute gibts mal wieder ein Bild von der anderen Seite des grossen Teichs. Angeregt durch einen Beitrag von meinem guten Kumpel Scott Strickland, heute morgen auf Facebook. Scott, der normalerweise aus dem Raum San Francisco kommt, scheint zur Zeit im Süden Kaliforniens zu sein. Um genauer zu sein in San Diego, denn heute morgen postete er ein paar Bilder vom Chicano Park in San Diego. Der Chicano Park befindet sich im mexikanisch angehauchten Viertel Barrio Logan. Dieses Viertel ist heute ein Künstler Viertel in dem es viele kleine Galerien, nette Tacolokale und auch diverse kleine Brauereien gibt. Ich selber war vor etwas mehr als einem Jahr dort, während unseres großen USA Urlaubs und habe die Zeit genutzt ein paar der interessanten Wandmalereien im Chicano Park abzulichten. Sämtliche Brückenpfeiler sind dort einzigartig gestaltet und bunt. Es sind aber keine "einfachen" Graffitis sondern sehr aufwendige Bildnisse, die auf die mexikanische Herkunft der Bewohner des Viertels zurück zu führen sind. Der Chicano Park ist eigentlich absolutes Pflichtprogramm, wenn man sich in Southern California, bzw. San Diego befindet, nicht nur wenn es um Fotos geht. Ich selber war von den Farben und Motiven fasziniert und wußte eigentlich gar nicht was ich zuerst fotografieren sollte. dabei habe ich fast alles mit meiner damaligen "Street-Kamera", der Samsung NX300 abgelichtet, auf der ich die 20mm Festbrennweite als "immerdrauf Objektiv" hatte. ich kann jedem nur empfehlen einen Abstecher nach San Diego zu machen, wenn er denn eine Kalifornien Reise geplant hat. Es ist eine wunderschöne, große aber relativ ruhige Stadt, in der man trotzdem viel sehen und erleben kann.

Geschafft

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So, diese Woche wäre dann auch geschafft. Es ist Freitag und das Wochenende ist endlich erreicht. Mal schauen was da einen so erwartet. Bis dato ist eigentlich noch nicht viel geplant, aber irgendwie glaube ich das es nicht dabei bleiben wird. Also in diesem Sinne ein schönes Wochenende mit einem Bild voller guter Laune und vielen bunten Seifenblasen, die sich einfach vom Wind treiben lassen und die eigentlich kein bestimmtes Ziel haben. Die einfach nur alles auf sich zukommen lassen und mit der Situation versuchen klar zu kommen, die sich Ihnen in dem Moment bietet.

Google

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Heute mal wieder kurz und knapp gehalten. Dieser Mann scheint sich seiner Sache ja recht sicher zu sein. Er kommt anscheinend ohne Internet oder zumindestens ohne eine Suchmaschine aus, denn wenn man dem Shirt glauben kann, hat er eine sehr gut informierte Frau. 😀 In diesem Sinne einen schönen Start ins neue Wochenende.

Per Anhalter….weg vom Pier

Mermaid on tour

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Zwei Street-Bilder hintereinander und dann auch auch noch fast die selbe Location. Der Pier in Santa Monica, nur dieses mal ist es eine Meerjungfrau auf der Flucht. Zumindest sieht es so aus als ob sie per Anhalter abhauen möchte. Bei den Street Bildern finde ich es immer wichtig das das Bild eine kleine Geschichte erzählt. Ok, es geht nicht immer und es gibt auch Bilder die auf den Betrachter wirken, obwohl sie nicht wirklich eine Geschichte erzählen. Genau das ist es was mich so an der Street-Fotografie reizt.

Wenn der Vater mit dem Sohne

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Dieses Bild aus dem Streetbereich, habe ich letztes Jahr in Kalifornien gemacht. Es war glaube ich am Santa Monica Pier. Ich fand diese Scene interessant. Der Vater erklärt seinem interessierten Sohn etwas und der schaut gespannt zu. Ein Bild welches man heutzutage immer seltener zu sehen bekommt...wie ich finde. Wie die meisten meiner Street-Fotos habe ich dieses in Farbe fotografiert und dann nachträglich mit Lightroom in schwarz/weiß umgewandelt.  Ich mag diese Art der Bearbeitung, da ich dort selber entscheiden kann wie sehr ich die Kontraste, Farben und Helligkeit anpasse.

Forgotten date

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Na wie lange warten die beiden Damen wohl schon? Den "Gesichtsausdrücken" und den modischen Kleidern nach zu urteilen schon etwas länger. Nein mal genau ehrlich, diese beiden Damen standen in Old Town in San Diego. Einem kleinen Westerndorf und Touristenmagnet mit mexikanischen Wurzeln. Es war Ende Oktober, also Halloween Zeit und das erklärt dann auch das schicke Outfit der knöchrigen Damen. Die Mexikaner feiern Halloween noch etwas anders als die US Amerikaner und da San Diego doch recht südlich von Kalifornien liegt und somit an der mexikanische Grenze, sind die Einflüsse der Kultur recht gut spürbar....und natürlich auch sehr interessant.

Der Blick aufs Display

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Downtown LA ist eine Gegend in der man fast alle Schichten des Lebens antrifft. Angefangen bei den im Müll suchenden Obdachlosen, bis hin zu den Influenzer Yuppies die ihre Fotoshootings in den Schluchten der Hochhäusern zelebrieren. Es ist aber auch ein ganz besonderer Fleck der Erde für Menschen wie mich, die gerne beobachten um die besonderen Situationen des Lebens einzufangen. Hier war es eine junge Frau die gerade mit einer Kundin oder Freundin vor einem Schaufenster ein modisches Outfit auf die SD Karte bannen wollte. Ich finde es  immer wieder interessant so die Gefühle und Emotionen der für mich fremden Menschen einzufangen. Genau das ist es was mich immer wieder an der Streetfotofrafie reizt. Ich merke zwar jedes mal das ich, wenn ich unterwegs, bin in gewisser Weise erst einmal warm werden muss, aber dann macht es mir umso mehr Spaß mich intensiv auf diese Situationen zu konzentrieren und nach ihnen Ausschau zu halten. So ist das eben mit der Streetfotografie und ich freue mich jetzt schon auf meine nächsten Trip in eine größere Stadt.

real rods don’t die……they just go faster

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Für die unter Euch die es nicht wissen, mit Rods sind in diesem Fall Hot Rods gemeint. Google übersetzt Hot Rods als frisierte Autos, wobei die richtige bzw. eigentliche Übersetzung "heißes Pleuel" oder wie wir sagen würden "heißes Eisen" gemeint ist.. Dieser Hot Rod hier passt genau zu der Bedeutung. Er ist "heiß" gemacht mit einem modernen, leistungsstarken V8 Motor und sieht heiß aus. Er ist Eisen, weil es ein so genannter Steelbody ist, also eine Stahl Karosserie aus den 30ern. 

Dieses Exemplar habe ich, wie viele hier schon gezeigte Bilder, ebenfalls im letzten Jahr in Kalifornien gemacht und zwar Freitags Abends bei Bobs Big Boy in Burbank, einem Teil von Los Angeles.

Ich habe, ohne groß nachzudenken einfach drauf gehalten, als die Dame mit dem Wagen den Platz verlassen wollte. Da ich die Kamera ein wenig mitgezogen bzw. bewegt habe, bekam das Bild diesen klasse Effekt der Bewegung und der Geschwindigkeit, der durch die Rotation der Räder noch verstärkt wird. 

Ich persönlich mag dieses Bild, weil es Dynamik und Bewegung zeigt. Deswegen gehört es auch zu meiner Auswahl von ca. 15 Bildern für Samstag, beim Learn & Give in Detmold. Dort wird es dann hoffentlich verkauft, denn der Erlös der Bilder kommt einem guten Zweck zugute.

Stöhnen auf hohem Niveau

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Oh man, sowas kann auch nur mir passieren. Ich habe den eigentlichen Beitrag hier aus versehen überschrieben und muss nun zusehen ob ich den irgendwie wieder hin bekomme.

Bei unserem USA Urlaub im letzten Jahr bemerkte ich den radikalen Unterschied zwischen arm und reich in einem der reichsten Länder der Welt. Da ich dort recht viel Streetfotografie betrieben habe, lag es mir persönlich doch sehr am Herzen genau dieses Leben auf der Strasse einzufangen und auch zu präsentieren. Dabei geht es mir nicht ums präsentieren in Form von nieder machen, sondern einfach nur darum das wir hier und da mal ein wenig nachdenken wenn wir mal wieder wegen irgendeiner Kleinigkeit rum stöhnen. Denn eigentlich geht es uns doch recht gut.