Bilder sortieren

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So langsam wird doch meine SD Karte voll. Zumindestens eine von den 32GB Karten. Eigentlich packe ich ja immer alles zeitnah auf die Festplatte und fange dann an die Bilder zu bearbeiten. Manchmal dauert es dann aber bis ich die SD-Karte formatiere, denn schließlich hat man ja irgendwie genug davon und ist gemütlich...oder lässt man die ausrede gelten das ich so lange wie möglich die Bilder als Sicherheit auf den Karten lasse? Heute habe ich dann mal wieder eine meiner Karten „freigeschaufelt“ und danach die Bilder mal kurz in Lightroom gesichtet. Dabei habe ich dann auch ein, zwei Bilder bearbeitet. So auch dieses Bild welches im Hamburger Hafen entstand, als wir bei unserem Urlaub mit der Mein Schiff morgens um 4.00 Uhr  im Hamburger Hafen einliefen. Es war interessant und schön den Hafen auch mal aus dieser Sicht zu sehen. Wer weiß ob bzw. wann man mal wieder die Möglichkeit dazu bekommt

Gespräche

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In den heutigen Zeiten von Facebook und Co. sind "normale" bzw. persönliche Gespräche doch recht rar geworden. So wird es einem zumindest immer wieder sugerriert. Ich selber würde mich nicht unbedingt dazu zählen, denn ich denke ich kann behaupten das ich doch noch recht guten menschlichen Kontakt habe. Trotzdem kam mir genau diese Überschrift für diese Situation in den Kopf, als ich das Bild in der U-Bahn in Hamburg gemacht habe. Wenn ich hin und wieder alleine in größeren Städten unterwegs bin, nutze ich schon ganz gerne die U-Bahn oder den Bus, denn dort findet man immer wieder recht interessante Menschen und Situationen bzw. Motive. An diesem Tag war ich vom Hotel aus unterwegs zum Heiliggeist Feld in Sankt Pauli, um dort ein Autotreffen aufzusuchen. So hatte ich an dem Tag die Möglichkeit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen. Zum einen die Streetfotografie auf dem Hin und Rückweg und zum anderen die ganzen US-Klassiker auf dem Treffen. Solche Tage sind natürlich besonders gut und reich an Situationen und Bildern. So wie ich es eben liebe.

Durchblick

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Heute geht´s wieder in den Bereich der Strasse. Dieses Paar Brillengläser habe ich in Hamburg gefunden. Einsam und verlassen auf einer Fensterbank, am Ausgang eines Parkhauses. Kein Brillengestell oder ähnliches in der näheren Umgebung zu sehen. Sie lagen einfach so da. Bei der Streetfotografie sagt man das doch fast jedes Bild auch eine Geschichte erzählt. In diesem Fall frage ich mich, was denn diese beiden dünnen Glasscheiben so alles gesehen haben, als sie noch in ihrer Einfassung festgehalten wurden. Was haben sie alles an Freud und Leid erlebt? Warum liegen die beiden hier so einsam und verlassen, aber ziemlich unbeschädigt herum? Wurden sie einfach nur vergessen, oder haben sie einfach zu viel gesehen und wurden absichtlich dort hinterlassen. Viele Fragen die man in so ein Bild interpretieren kann und die einen dazu bewegen auch mal etwas intensiver bei solch einem Bild nach zu denken.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

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Eigentlich wäre es ja witzig, wenn es nicht so traurig wäre. Ein junger Mann sitzt auf der Strasse und bettelt um Geld. Ein inzwischen fast alltägliches Bild in Deutschland, zumindest in den grossen Städten. Um sich von der Masse abzuheben, bzw. um überhaupt an etwas Geld zu kommen, müssen auch diese Menschen "einfallsreich" und kreativ sein. Dieser Obdachlose überläßt dabei dem "Spender" die Wahl, in welchen Becher er denn sein Geld rein wirft. Dabei zeigt er einem sogar seine politische Meinung, seine Träume und seine öde. Eigentlich heißt es doch immer wieder das es so etwas in unserem Sozialsystem nicht geben muss. Ich frage mich dann nur immer wieder, warum es das dann trotzdem gibt?

Die Qual der Wahl

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Mittagspause! Was macht man da meistens? Na man surft ein wenig im Netz herum und futtert sein mitgebrachtes Mittagessen. Heute schaute ich dann mal auf der Seite https://streetberlin.net von Martin U Waltz einem bekannten deutschen Streetfotografen, den ich über diverse Facebook Gruppen kenne. Auf seiner Seite stieß ich dann über mehrere Streetphotography Festivals, die weltweit stattfinden. Leider sind die meisten für dieses Jahr schon gelaufen, aber eines gab es noch, bei dem der Annahmeschluss am 01.10. sein soll. Also dem Link gefolgt und sich weiter schlau gemacht. Bei der Durchsicht der Bilder der letzten Festivals bzw. Wettbewerbe musste ich feststellen, das meine Bilder doch gar nicht so schlecht sind und ich damit auch Chancen hätte bei diesem Wettbewerb mi zu machen. Bei diesem Wettbewerb handelt es sich um das Miami Streetphotography Festival und es soll in diesem Jahr vom 06.12-09.12 stattfinden. Nachdem ich die Teilnahmebedingungen usw. durchgelesen und ich mich noch weiter etwas schlau gemacht hatte, fiel der Entschluss es in diesem Jahr schon zu versuchen. Jetzt kam aber die große Frage mit welchen Bildern. Fünf Stück sollten es werden und eines davon präsentiere ich schon hier. Dieses ild stammt aus meinen ersten Gehversuchen in der Streetfotografie. Meinem ersten persönlichen kleinen Fotowalk durch Hamburg. Ich habe diesen Mann von aussen in einem Mc Donalds Restaurant im Hamburger Hauptbahnhof gesehen und abgelichtet. Die schwarz weiß Konvertierung habe ich dann, wie eigentlich immer, nachher am PC mit Lightroom gemacht. Ich bin mal gespannt ob eines meiner Bilder, oder gar mehrere es in die engere Auswahl bzw. die Top100 schaffen werden. Freuen würd es mich auf jeden Fall riesig, denn dann wird das/die Bild(er) in Miami und Mailand gezeigt bzw. ausgestellt.

The Wanderers

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Wer die 50´s und 60´s mag, so wie ich, der kommt an so eingen „Kultfilmen“ die über diese Zeit handeln nicht vorbei. Einer dieser Filme heißt „The Wanderes“. Er handelt über ein paar Jugendgangs in New York, Ende der 50er Jahre. Cooler Rock´n Roll, nette Mädels in Pettycoats und pubertierende Schmalzlocken. Das man aber mal einen zur heutigen Zeit auf dem Hamburger Fischmarkt antrifft, hätte ich nie gedacht. Ich denke aber mal eher das es nur ein Fan dieses Films war, der sich eben mit dieser Zeit identifiziert und sich diese Jacke zugelegt hat. Ich habe auf jeden Fall die Chance genutzt und ein Foto von ihm gemacht. Ein Wanderer 2018

Der Reggae Barrista

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Sonntagmorgen in Hamburg! Was gehört das hin und wieder zum Pflichtprogramm? Der Fischmarkt, wenn er morgens um 5.00 Uhr seine Tore öffnet. Dort findet man nicht nur jede Menge frische Lebensmittel und die für Hamburg typischen Marktschreier, sonder der Fischmarkt ist auch eine Ansammlung vieler verschiedener Menschen und Situationen, gerade weil auch viele Nachtschwärmer sich dort morgens herumtreiben, nachdem sie die Nacht auf der Nahe gelegenen Reeperbahn verbracht haben.Für jemanden wie mich, der gerne Streetfotografie betreibt, ein idealer Platz für die Motivjagd. Wir habe ich heute morgen auch den Reggae Barista gesehen, der den Partygängern ihren morgendliche Kaffee mit guter Laune und lauter Reggae Musik zubereitete und dessen Laune dabei ansteckend war. Nach diesem kleinen privaten Fotowalk ging es dann zurück ins Hotel, noch schnell frühstücken und dann hieß es auf nach Hause.

Streetfotografie

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Seit Jahren kommen wir bzw. ich mindestens einmal im Jahr nach Hamburg und immer wieder habe ich dort an den Deichtorhallen das Haus der Photographie gesehen. Dieses mal hatte ich mir fest vorgenommen endlich dort eine Ausstellung zu besuchen. Zu meinem Glück ist dort zur Zeit eine Fotoausstellung zum Thema Streetpgotography. Diese kann ich jedem, der sich für das Thema interessiert wärmstens ans Herz legen. Der Titel sagt zwar aus das es sich um Bilder der 50er, 60er und 70er handelt, aber es sind auch aktuellere Werke von bekannten und unbekannten Fotografen zu sehen. Für mich war es auf jeden Fall interessant und vielleicht auch ein wenig inspirierend.  Das heutige Foto habe ich übrigens nach dem Besuch gemacht und mit dem Bildbearbeitungsprogramm Snapseed auf meinem iPhone bearbeitet. Ein kleines, für mich sehr hilfreiches Tool das ich jedem der mit Fotos zu tun hat nur wärmstens empfehlen kann.

Die Power Rangers sind unter uns

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Wer so alt ist wie ich, und Kinder hat, der kennt bestimmt auch aus dem Kinderfernsehprogramm die Power Rangers.Eine Truppe von, ich glaube vier, bunten Weltverbesseren bzw. Rettern. Das mir mal einer davon auf der Strasse enteggen kommt, hätte ich zum damaligen Zeitpunkt nie gedacht. Ja, ok....der hier war nur verkleidet und kein echter 😀 aber trotzdem konnte ich nicht anders und habe ihn abgelichtet. Nein nicht beim eigentlichen Karneval, sondern beim CSD letztes Jahr in Hamburg.In gewisser Weise ist das zwar auch Karneval, aber mit einem ganz anderen Hintergrund bzw. einer ganz anderen Message. Gerade der CSD bietet einem so viele interessante Motive die in das Genre Streetfotografie passen, deswegen überlege ich auch im nächsten Jahr eventuell mal nach Köln oder so zu fahren, denn da soll ja bekanntlich der größte CSD Umzug stattfinden.

Change gleich Wechsel

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Change bedeutet so viel wie wechseln, oder was ändern bzw. verändern. Wenn ich das auf mich beziehe, so würd ich manchmal gerne etwas ändern. Klar jetzt heißt es, warum machst du es denn dann nicht, aber es ist immer einfacher gesagt als getan. Ausserdem denkt bestimmt jeder mal darüber nach, bzw. hat Momente und/oder Phasen im Leben wo er nicht wirklich zufrieden oder glücklich ist und sich denkt das es doch angebracht ist mal was in seinem Leben zu ändern. Es muss ja nicht immer etwas grosses sein, manchmal reichen schon Kleinigkeiten die man ändern kann oder soll. Einfach hin und wieder mal zB aus dem Alltag ausbrechen und irgendwas machen was einen ablenkt, auf andere Gedanken bringt und eventuell sogar dabei glücklich macht. Man kann doch nicht nur funktionieren, einem 9to5 Job nachgehen, und sich selber mit der Zeit ausser acht lassen? Hin und wieder braucht der Mensch eben auch mal einen Wechsel...im Leben...in seinem Handeln...in seinem Umfeld. Ich denke ich selber brauche einen Wechsel in meiner Umgebung, was man vielleicht auch Urlaubsreif nennen könnte. Naja, immerhin ist der ja inzwischen in Sichtweite.