Erinnerungen

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Heute vor genau 47 Jahren erblickte ich das Licht der Welt, was bedeutet das ich heute Geburtstag habe. Es gibt garantiert nicht all zu viele Geburtstage an die man sich seht gut erinnert, aber so manche bleiben einem doch schon im Hinterkopf. So auch der heutige Tag vor genau einem Jahr. Unser "Mega-Urlaub", auf den wir recht lange hin gespart hatten, sollte mit meinem Ehrentag seinen Abschluss finden und so kam es das ich heute mit stolz sagen kann das ich einen meiner Geburtstage mit meinen Liebsten in Las Vegas feiern durfte. Ich kann sogar noch ziemlich genau sagen was an dem Tag so alles angestellt wurde. Morgens sind wir zu Ihop gefahren um mit allen gemeinsam ein ausgiebiges, für Amerikaner typisches, Frühstück zu genießen. So richtig üppig mit Pancakes, Ahornsirup, Rührei, Bacon und allem anderen was sehr kalorienreich ist und mehr als satt macht. Eben typisch amerikanisch. Gegen Mittag fuhren wir dann etwas raus aus Las Vegas zur University of Nevada, oder besser gesagt zum Football Stadion der UNLV um uns dort das Footballspieler der UNLV Rebels gegen die Hawaii Rainbow Warriors anzuschauen. Zwar kein NFL Spiel aber trotzdem ein sehr interessantes University Football Match, welches vom Feeling und von der gebotenen Show her, den große in nichts nach steht. Am Abend ging es dann zuerst in das Ventian Hotel, in dem wir geparkt hatten und dann rüber auf die andere Strassenseite ins berühmte Hardrock Café Las Vegas, um dort mit der Familie bei einem guten Essen den Urlaub und meinen Geburtstag ausklingen zu lassen. Zum Abschluss des Tages schauten wir uns noch die berühmte Vulkanshow des Mirage Hotels auf dem "Strip" an und fuhren dann zurück in unser Hotel um noch einen kleinen Absacker zu uns zu nehmen, bevor es hieß, Koffer fertig packen und ab ins Bett. Dieser Geburtstag war definitiv einer der schönsten in meinem Leben und wird einer der wenigen sein, die einem ewig im Kopf hängen bleiben. Schlimm das die Zeit so vergänglich ist und dieser wunderschöne Tag schon wieder ein Jahr her ist.

Der Blick durch die Scheibe

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Das heutige Bild stammt vom letzten Wochenende, vom Streetwalk in Dortmund. Inzwischen sind einige Bilder bearbeitet und dieses hier zeigt, wie ich bei meiner Fotografie "erwischt" werde. Stereofotografie lebt eben auch von Blicken der Mitmenschen die fotografiert werden. Umso spannender ist es manchmal wirklich stehen zu bleiben und den Moment abzuwarten wie man bemerkt wird und der fotografierte Mensch gegenüber wirklich in die Kamera schaut, so wie die Dame auf diesem Bild, die sogar nicht in die Kamera sondern innen Gesicht geschaut hat.

Streetwalk Dortmund

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Samstag bedeutet, mehr oder minder,freie Zeit und so habe ich diese genutzt um mal wieder etwas intensiever meinem Hobby, der Streetfotografie nachzugehen.Bei facebook gibt es diverse Gruppen und Communities zum Thema Street Fotografie und so veranstaltete die Gruppe StreetWalk Dortmund einen Fotowalk. Da ich auch mal ganz gerne in naderen Städten mein Unwesen treibe, nahm ich die Chance war und fuhr nach Dortmund. Nach dem üblichen Parplatz bzw. Parkhaus suchen und sich dann pünktlich zum Treffpunkt durchschlagen, traf ich auf eine lustige Truppe, mit der ich dann den Samstag verbringen sollte. Wir waren ca. 15 ambitionierte Street-Fotografen und beim Walk fand ich für mich, waren die Bilder weniger interessant. Eher die Gespräche untereinander und zu sehen wie die anderen an ihre jeweiligen Motive heran gehen war für mich das eingentliche Interessante. Was mir aber auch noch besonders ins Auge fiel, es waren sehr viele der anderen Fotografen mit einer Olympus OMD unterwegs, so wie ich sie auch nochmal dabei hatte. Die Olympus scheint doch recht beliebt zu sein, zumindest bei den Street Fotografen. Ob es an der Kamera selber, oder aber an Thomas Leuthard liegt, kann ich leider nicht sagen. Thomas Leuthard ist ja bekanntlich einer der bekanntesten deutschsprachigen Streetfotografen gewesen und hat somit natürlich auch eine recht große Fangemeinde. Gewesen schreibe ich deswegen, weil er sich ja vor gut einem Jahr zurück gezogen hat und keine Streetfotografie mehr macht.
Was mir bei dem Walk durch Dortmund noch auffiel war das es in Dortmund doch recht viele Obdachlose gibt. Da diese Menschen mir ja bekanntlich besonders am Herzen liegen, habe ich natürlich versucht auch diese wieder besonders gerne abzulichten, aber diesmal anders als sonst. Ich habe sie jeweils angesprochen und gefragt. Meistens kam dann die Frage warum bzw. wofür ich das mache, aber zu meiner eigenen Verwunderung waren die meisten von ihnen von meiner Antwort bzw. Erklärung positiv überrascht und ließen sich darauf hin nur zu gerne von mir fotografieren. Ich denke das ich diesen doch recht "fairen" Weg beibehalten werde um so vielleicht in der Zukunft noch mehr Bilder von diesen meistens netten Menschen bekommen werde, denn wie sagte einer der anderen aus der Fotowalkrunde so passend? "Man macht die Fotos nicht um diese armen Leute zu erniedrigen, sondern um ihnen ein Gesicht zu geben." Diese Aussage ist seit Samstag in meinem Hinterkopf hängen geblieben, denn sie passt wie die Faust aufs Auge.

Das Wölkchen

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Zum Thema Schnelligkeit bei der Olympus habe ich beim verkaufsoffenen Sonntag in Oelde doch genau den richtigen "Schnappschuss" gemacht. Vor einer Shisha-Bar saßen ein paar junge Männer die gemütlich eine Wasserpfeife geraucht haben. Genau in dem Moment als einer die Rauchwolke herausgelassen habe ich, eher zufällig, abgedrückt.  Die OMD hat mit ihrem schnellen Fokus alles perfekt eingefangen und auf die SD Karte gebannt. Ein richtig geniales Bild, wie ich persönlich finde.

Ab auf die Strasse

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Heute stand der erste Versuch an. Wir sind schön ein wenig über den "Freckenhorster Herbst" geschlendert und ich habe mit der Olympus OMD e-m 10 Mark II meine ersten Gehversuche gestartet. Ok, meine zweiten, wenn man die Photokina mitzählt. Ich nutze bei der Fotografie in den Strassen der Städte meistens eine Handschlaufe, an der ich die Kamera sicher. Ich bin kein großer Fan von Kameragurten, mit denen man sich die Kamera um den Hals hängt. Mit der Handschlaufe habe ich einfach mehr Bewegungsfreiheit und kann schneller mit der Kamera hantieren und agieren. Was mir direkt auffiel ist das Gewicht am Handgelenk. Die OMD ist um einiges schwerer als meine Samsung NX300, die ich ja normalerweise benutze. Das Mehrgewicht ist somit erst mal etwas gewöhnungsedürftig, liegt aber garantiert auch an dem technischen Mehrwert, den die Kamera zu bieten hat. Was mir gefällt ist die Möglichkeit wie bei einer DSLR durch den Sucher das Motiv anzuvisieren, aber auch wie bei meiner NX 300 nur über das Display mit Liveview. Bevor ich mich an die Spielerein wie Doppelbelichtung oder verschiedene Filter heranwage, werde ich erstmal ein wenig "normal" im Programmodus Motive jagen und fotografieren. So wie diesen netten Clown, den ich heute erwischt habe. Er lief durch die Strassen und ich hinterher, bis er endlich eine kleine Pause einlegte um ein paar Kinder mit seinem Frettchen zu bespassen. Das Bild habe ich, wie schon erwähnt normal gemacht und in Lightroom konvertiert. Ich fotografiere bisher immer mit jpg und RAW. Mal sehen wie es bei der Olympus klappt, denn Thomas Leuthard z.B. fotografierte immer sein jpg in schwarz/weiß und das RAW bleibt natürlich in Farbe da es ja "roh" ist. Diese Variante werde ich in den nächsten Tagen auf jeden auch noch mal ausprobieren. Die OMD macht eine Menge Spaß bisher und ist mit der Festbrennweite recht schnell, was gerade bei der Streetfotografie enorm von Vorteil ist. Morgen geht es dann weiter, denn in Oelde ist verkaufsoffener Sonntag und ich hoffe das ich dort wieder ein, zwei nette Bilder hinbekomme

 

 

Müde bin ich, geh zur Ruh….

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Diese kleine Maus hier, schläft den Schlaf der Gerechten. Sie interessiert es nicht was auf sie zu kommt, denn Mama wird schon wissen was als nächstes passiert. Es ist schon interessant, wie unbeschwert kleine Kinder sind. Sie kennen keine Probleme, so wie wir Erwachsenen. Kinder leben einfach in den Tag hinein, vertrauen ihren Eltern und machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. Manchmal möchte man da doch einfach wieder Kind sein und einfach tun und lassen was man will und die Welt immer wieder aufs Neue erkunden...und wenn man damit fertig ist, sich einfach irgendwo hinlegen und schlafen um neue Energie zu tanken.

Mal einen Blick riskieren

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Streetfotografie kann auch mal spaßig sein, bzw. eine spaßige Geschichte erzählen. Dieses Bild mit dem Minion habe ich letztes Jahr auf dem Send, der Kirmes, in Münster gemacht. Einen interessanten Ort für die Stereofotografie, denn es gibt dort viele unterschiedliche und abwechslungsreiche Motive. Die Leute sind ist immer gut drauf, haben Spaß und genießen die Zeit. Somit macht es auch Spaß dort zu fotografieren und, wie ich finde, macht es den Menschen dort weniger aus fotografiert zu werden. Eigentlich ein guter Platz um mit der Stereofotografie zu starten.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

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Eigentlich wäre es ja witzig, wenn es nicht so traurig wäre. Ein junger Mann sitzt auf der Strasse und bettelt um Geld. Ein inzwischen fast alltägliches Bild in Deutschland, zumindest in den grossen Städten. Um sich von der Masse abzuheben, bzw. um überhaupt an etwas Geld zu kommen, müssen auch diese Menschen "einfallsreich" und kreativ sein. Dieser Obdachlose überläßt dabei dem "Spender" die Wahl, in welchen Becher er denn sein Geld rein wirft. Dabei zeigt er einem sogar seine politische Meinung, seine Träume und seine öde. Eigentlich heißt es doch immer wieder das es so etwas in unserem Sozialsystem nicht geben muss. Ich frage mich dann nur immer wieder, warum es das dann trotzdem gibt?

Gefährten

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Einmal ein Flughafentaxi bitte! Da niemand anders Zeit hatte, bzw. frei bekommen konnte, durfte ich den Transport übernehmen und einmal zum Flughafen nach Düsseldorf fahren. Da ich bis dato noch nicht die Chance hatte, ein wenig in der Landeshauptstadt mit meiner Kamera umher zu ziehen, nutze ich die Möglichkeit direkt und fuhr, nachdem ich den Flughafentransfer abgeschlossen hatte, in die Innenstadt zur Kö. Ich war anscheinend etwas zu früh dort und so hielt sich die erwartete Menschenmenge bzw. meine Motivjagd in Grenzen. Trotzdem habe ich einige wenige Bilder machen können, bevor ich mich dann weiter in Richtung Hauptbahnhof gemacht habe. Auf dem Weg zurück zum Parkhaus kamen mir die beiden "Gefährten" hier entgegen. Leider sind die Fotos von vorne nicht so gut geworden das man sie verwenden könnte, aber das ist ja zu fast 90% so bei der Streetfotografie. Ein sehr hoher Ausschuss wird dort "produziert" und man muss schon überlegen was brauchbar ist. Es kann auch manchmal Tage geben, an denen man den ganzen Tag fotografiert und nicht ein Bild wirklich zu gebrauchen ist. Aus diesem Grunde gehe ich meistens hin und kopiere erst alle Bilder auf die Festplatte, lade sie in mein Lightroom und sichte bzw. bearbeite die Bilder dann aber meistens erst ein oder zwei Tage später. Ich persönlich finde das man dadurch etwas objektiver an die Bilder ran geht und so vielleicht auch etwas wählerischer bei der Auswahl der "guten" Bilder wird.

Google

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Heute mal wieder kurz und knapp gehalten. Dieser Mann scheint sich seiner Sache ja recht sicher zu sein. Er kommt anscheinend ohne Internet oder zumindestens ohne eine Suchmaschine aus, denn wenn man dem Shirt glauben kann, hat er eine sehr gut informierte Frau. 😀 In diesem Sinne einen schönen Start ins neue Wochenende.