Bilder sortieren

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So langsam wird doch meine SD Karte voll. Zumindestens eine von den 32GB Karten. Eigentlich packe ich ja immer alles zeitnah auf die Festplatte und fange dann an die Bilder zu bearbeiten. Manchmal dauert es dann aber bis ich die SD-Karte formatiere, denn schließlich hat man ja irgendwie genug davon und ist gemütlich...oder lässt man die ausrede gelten das ich so lange wie möglich die Bilder als Sicherheit auf den Karten lasse? Heute habe ich dann mal wieder eine meiner Karten „freigeschaufelt“ und danach die Bilder mal kurz in Lightroom gesichtet. Dabei habe ich dann auch ein, zwei Bilder bearbeitet. So auch dieses Bild welches im Hamburger Hafen entstand, als wir bei unserem Urlaub mit der Mein Schiff morgens um 4.00 Uhr  im Hamburger Hafen einliefen. Es war interessant und schön den Hafen auch mal aus dieser Sicht zu sehen. Wer weiß ob bzw. wann man mal wieder die Möglichkeit dazu bekommt

Tief durchatmen

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Tief durchatmen, entspannen, abschalten und in sich kehren. Genau das ist es was ich am heutigen Samstag machen werde. Nachdem sich der Verdacht meines Arztes nicht bestätigt hat, kann man beruhigt ins Wochenende gehen und genauso wie dieser Schattenboxer, in sich kehren und langsam runter kommen um danach den freien Tag zu genießen. Dieses Bild entstand übrigens in Chinatown von Los Angeles als wir auch runter kommen wollten und auf der Suche nach Entspannung waren. Wir hatten damals nämlich nach einem Restaurant Ausschau gehalten um sich der kulinarischen Entspannung hin zu geben.

Street Art

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Heute gibts mal wieder ein Bild von der anderen Seite des grossen Teichs. Angeregt durch einen Beitrag von meinem guten Kumpel Scott Strickland, heute morgen auf Facebook. Scott, der normalerweise aus dem Raum San Francisco kommt, scheint zur Zeit im Süden Kaliforniens zu sein. Um genauer zu sein in San Diego, denn heute morgen postete er ein paar Bilder vom Chicano Park in San Diego. Der Chicano Park befindet sich im mexikanisch angehauchten Viertel Barrio Logan. Dieses Viertel ist heute ein Künstler Viertel in dem es viele kleine Galerien, nette Tacolokale und auch diverse kleine Brauereien gibt. Ich selber war vor etwas mehr als einem Jahr dort, während unseres großen USA Urlaubs und habe die Zeit genutzt ein paar der interessanten Wandmalereien im Chicano Park abzulichten. Sämtliche Brückenpfeiler sind dort einzigartig gestaltet und bunt. Es sind aber keine "einfachen" Graffitis sondern sehr aufwendige Bildnisse, die auf die mexikanische Herkunft der Bewohner des Viertels zurück zu führen sind. Der Chicano Park ist eigentlich absolutes Pflichtprogramm, wenn man sich in Southern California, bzw. San Diego befindet, nicht nur wenn es um Fotos geht. Ich selber war von den Farben und Motiven fasziniert und wußte eigentlich gar nicht was ich zuerst fotografieren sollte. dabei habe ich fast alles mit meiner damaligen "Street-Kamera", der Samsung NX300 abgelichtet, auf der ich die 20mm Festbrennweite als "immerdrauf Objektiv" hatte. ich kann jedem nur empfehlen einen Abstecher nach San Diego zu machen, wenn er denn eine Kalifornien Reise geplant hat. Es ist eine wunderschöne, große aber relativ ruhige Stadt, in der man trotzdem viel sehen und erleben kann.

Gespräche

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In den heutigen Zeiten von Facebook und Co. sind "normale" bzw. persönliche Gespräche doch recht rar geworden. So wird es einem zumindest immer wieder sugerriert. Ich selber würde mich nicht unbedingt dazu zählen, denn ich denke ich kann behaupten das ich doch noch recht guten menschlichen Kontakt habe. Trotzdem kam mir genau diese Überschrift für diese Situation in den Kopf, als ich das Bild in der U-Bahn in Hamburg gemacht habe. Wenn ich hin und wieder alleine in größeren Städten unterwegs bin, nutze ich schon ganz gerne die U-Bahn oder den Bus, denn dort findet man immer wieder recht interessante Menschen und Situationen bzw. Motive. An diesem Tag war ich vom Hotel aus unterwegs zum Heiliggeist Feld in Sankt Pauli, um dort ein Autotreffen aufzusuchen. So hatte ich an dem Tag die Möglichkeit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen. Zum einen die Streetfotografie auf dem Hin und Rückweg und zum anderen die ganzen US-Klassiker auf dem Treffen. Solche Tage sind natürlich besonders gut und reich an Situationen und Bildern. So wie ich es eben liebe.

Geschafft

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So, diese Woche wäre dann auch geschafft. Es ist Freitag und das Wochenende ist endlich erreicht. Mal schauen was da einen so erwartet. Bis dato ist eigentlich noch nicht viel geplant, aber irgendwie glaube ich das es nicht dabei bleiben wird. Also in diesem Sinne ein schönes Wochenende mit einem Bild voller guter Laune und vielen bunten Seifenblasen, die sich einfach vom Wind treiben lassen und die eigentlich kein bestimmtes Ziel haben. Die einfach nur alles auf sich zukommen lassen und mit der Situation versuchen klar zu kommen, die sich Ihnen in dem Moment bietet.

Durchblick

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Heute geht´s wieder in den Bereich der Strasse. Dieses Paar Brillengläser habe ich in Hamburg gefunden. Einsam und verlassen auf einer Fensterbank, am Ausgang eines Parkhauses. Kein Brillengestell oder ähnliches in der näheren Umgebung zu sehen. Sie lagen einfach so da. Bei der Streetfotografie sagt man das doch fast jedes Bild auch eine Geschichte erzählt. In diesem Fall frage ich mich, was denn diese beiden dünnen Glasscheiben so alles gesehen haben, als sie noch in ihrer Einfassung festgehalten wurden. Was haben sie alles an Freud und Leid erlebt? Warum liegen die beiden hier so einsam und verlassen, aber ziemlich unbeschädigt herum? Wurden sie einfach nur vergessen, oder haben sie einfach zu viel gesehen und wurden absichtlich dort hinterlassen. Viele Fragen die man in so ein Bild interpretieren kann und die einen dazu bewegen auch mal etwas intensiver bei solch einem Bild nach zu denken.

Erinnerungen

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Heute vor genau 47 Jahren erblickte ich das Licht der Welt, was bedeutet das ich heute Geburtstag habe. Es gibt garantiert nicht all zu viele Geburtstage an die man sich seht gut erinnert, aber so manche bleiben einem doch schon im Hinterkopf. So auch der heutige Tag vor genau einem Jahr. Unser "Mega-Urlaub", auf den wir recht lange hin gespart hatten, sollte mit meinem Ehrentag seinen Abschluss finden und so kam es das ich heute mit stolz sagen kann das ich einen meiner Geburtstage mit meinen Liebsten in Las Vegas feiern durfte. Ich kann sogar noch ziemlich genau sagen was an dem Tag so alles angestellt wurde. Morgens sind wir zu Ihop gefahren um mit allen gemeinsam ein ausgiebiges, für Amerikaner typisches, Frühstück zu genießen. So richtig üppig mit Pancakes, Ahornsirup, Rührei, Bacon und allem anderen was sehr kalorienreich ist und mehr als satt macht. Eben typisch amerikanisch. Gegen Mittag fuhren wir dann etwas raus aus Las Vegas zur University of Nevada, oder besser gesagt zum Football Stadion der UNLV um uns dort das Footballspieler der UNLV Rebels gegen die Hawaii Rainbow Warriors anzuschauen. Zwar kein NFL Spiel aber trotzdem ein sehr interessantes University Football Match, welches vom Feeling und von der gebotenen Show her, den große in nichts nach steht. Am Abend ging es dann zuerst in das Ventian Hotel, in dem wir geparkt hatten und dann rüber auf die andere Strassenseite ins berühmte Hardrock Café Las Vegas, um dort mit der Familie bei einem guten Essen den Urlaub und meinen Geburtstag ausklingen zu lassen. Zum Abschluss des Tages schauten wir uns noch die berühmte Vulkanshow des Mirage Hotels auf dem "Strip" an und fuhren dann zurück in unser Hotel um noch einen kleinen Absacker zu uns zu nehmen, bevor es hieß, Koffer fertig packen und ab ins Bett. Dieser Geburtstag war definitiv einer der schönsten in meinem Leben und wird einer der wenigen sein, die einem ewig im Kopf hängen bleiben. Schlimm das die Zeit so vergänglich ist und dieser wunderschöne Tag schon wieder ein Jahr her ist.

Der Blick durch die Scheibe

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Das heutige Bild stammt vom letzten Wochenende, vom Streetwalk in Dortmund. Inzwischen sind einige Bilder bearbeitet und dieses hier zeigt, wie ich bei meiner Fotografie "erwischt" werde. Stereofotografie lebt eben auch von Blicken der Mitmenschen die fotografiert werden. Umso spannender ist es manchmal wirklich stehen zu bleiben und den Moment abzuwarten wie man bemerkt wird und der fotografierte Mensch gegenüber wirklich in die Kamera schaut, so wie die Dame auf diesem Bild, die sogar nicht in die Kamera sondern innen Gesicht geschaut hat.

Streetwalk Dortmund

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Samstag bedeutet, mehr oder minder,freie Zeit und so habe ich diese genutzt um mal wieder etwas intensiever meinem Hobby, der Streetfotografie nachzugehen.Bei facebook gibt es diverse Gruppen und Communities zum Thema Street Fotografie und so veranstaltete die Gruppe StreetWalk Dortmund einen Fotowalk. Da ich auch mal ganz gerne in naderen Städten mein Unwesen treibe, nahm ich die Chance war und fuhr nach Dortmund. Nach dem üblichen Parplatz bzw. Parkhaus suchen und sich dann pünktlich zum Treffpunkt durchschlagen, traf ich auf eine lustige Truppe, mit der ich dann den Samstag verbringen sollte. Wir waren ca. 15 ambitionierte Street-Fotografen und beim Walk fand ich für mich, waren die Bilder weniger interessant. Eher die Gespräche untereinander und zu sehen wie die anderen an ihre jeweiligen Motive heran gehen war für mich das eingentliche Interessante. Was mir aber auch noch besonders ins Auge fiel, es waren sehr viele der anderen Fotografen mit einer Olympus OMD unterwegs, so wie ich sie auch nochmal dabei hatte. Die Olympus scheint doch recht beliebt zu sein, zumindest bei den Street Fotografen. Ob es an der Kamera selber, oder aber an Thomas Leuthard liegt, kann ich leider nicht sagen. Thomas Leuthard ist ja bekanntlich einer der bekanntesten deutschsprachigen Streetfotografen gewesen und hat somit natürlich auch eine recht große Fangemeinde. Gewesen schreibe ich deswegen, weil er sich ja vor gut einem Jahr zurück gezogen hat und keine Streetfotografie mehr macht.
Was mir bei dem Walk durch Dortmund noch auffiel war das es in Dortmund doch recht viele Obdachlose gibt. Da diese Menschen mir ja bekanntlich besonders am Herzen liegen, habe ich natürlich versucht auch diese wieder besonders gerne abzulichten, aber diesmal anders als sonst. Ich habe sie jeweils angesprochen und gefragt. Meistens kam dann die Frage warum bzw. wofür ich das mache, aber zu meiner eigenen Verwunderung waren die meisten von ihnen von meiner Antwort bzw. Erklärung positiv überrascht und ließen sich darauf hin nur zu gerne von mir fotografieren. Ich denke das ich diesen doch recht "fairen" Weg beibehalten werde um so vielleicht in der Zukunft noch mehr Bilder von diesen meistens netten Menschen bekommen werde, denn wie sagte einer der anderen aus der Fotowalkrunde so passend? "Man macht die Fotos nicht um diese armen Leute zu erniedrigen, sondern um ihnen ein Gesicht zu geben." Diese Aussage ist seit Samstag in meinem Hinterkopf hängen geblieben, denn sie passt wie die Faust aufs Auge.

Das Wölkchen

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Zum Thema Schnelligkeit bei der Olympus habe ich beim verkaufsoffenen Sonntag in Oelde doch genau den richtigen "Schnappschuss" gemacht. Vor einer Shisha-Bar saßen ein paar junge Männer die gemütlich eine Wasserpfeife geraucht haben. Genau in dem Moment als einer die Rauchwolke herausgelassen habe ich, eher zufällig, abgedrückt.  Die OMD hat mit ihrem schnellen Fokus alles perfekt eingefangen und auf die SD Karte gebannt. Ein richtig geniales Bild, wie ich persönlich finde.