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Heute ist der 31.12.2018. Silvester. Es ist vollbracht, es ist geschafft! Ich habe mein persönliches Projekt zu Ende gebracht.

365 Tage, 365 Bilder, 365 kleine Texte. Mal mehr, mal weniger interessant. Mal aktuell, mal etwas aus der Vergangenheit, viel persönliches und/aber auch etwas über die jeweiligen Bilder. Ich bin froh das ich trotz allem, mehr, oder minder durchgehalten habe und ich dieses persönliche Projekt zum Abschluss gebracht habe. Somit kann ich für mich selber behaupten das ich noch etwas geschafft habe, in diesem Jahr, welches sich heute dem Ende neigt.

Wie schon etwas vorher erwähnt, werde ich im neuen Jahr auch weiter bloggen, unter www.thorstenkoch-photography.de, aber es wird sich hier und da etwas ändern. Es wird definitiv nicht mehr für jeden tag ein Bild geben, alles andere wird sich zeigen.

Ich wünsche allen einen schönen Silvestertag und Abend und natürlich einen richtig guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

Ein letzter Spruch

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Diesen Spruch hatte ein Arbeitskollege als kleinen "Ansporn", kurz vor meinem Urlaub, auf seinem Schreibtisch stehen und ich persönlich finde, es ist was wahres dran an diesem Spruch. Mit logischer Vorgehensweise erreicht man eigentlich schon so einiges, geht aber dabei fast nie weiter als man muss. Das die Phantasie einen aber viel viel weiter bringen kann, da ist auch was wahres dran. Man sollte eigentlich mal viel öfter seiner Phantasie folgen, seine Komfortzone verlassen und einiges mehr wagen. Auch wenn ich mir für das nächste Jahr keine Vorsätze nehmen will, so ist doch dieser Spruch ein kleiner Ansporn mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und auch hier und da mal was zu wagen.

Mit ganz grossen Schritten…

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Wir nähern uns dem Jahresende und somit auch meinem Projektende, mit ganz großen Schritten. Es sind nur noch ein paar Tage und ich bin echt am überlegen, ob ich hier und jetzt schon wagen sollte einen Jahresrückblick zu verfassen. Eigentlich ist das Jahr ja inzwischen mehr oder minder rum. Morgen geht es nochmal mit Freunden in die Veltins Arena auf Schalke, zum Biathlon und dann kommen schon die letzten Vorbereitungen für den gemeinsamen Silvesterabend mit den Freunden und Liebsten.

Wenn ich also jetzt so zurück blicke auf das Jahr 2018, so war es für mich doch ein recht turbulentes Jahr, mit vielen Tiefen und darauf wieder folgenden Höhen. Ja ich schreibe es bewusst in dieser Reihenfolge, weil es für mich im letzten Jahr eher sehr viele Tiefpunkte gab, aus denen ich mich doch wieder recht oft hoch arbeiten musste. Es hat mich sehr vieles herunter gezogen und niedergeschmettert. Vieles davon habe ich auch selber verschuldet und doch habe ich aber auch sehr viel erreicht und es geschafft aus so manchem Tief wieder heraus zu kommen und mich in gewisser Weise wieder hoch zu arbeiten. Dabei hat mir auch dieses Projekt hier geholfen. Ursprünglich sollte es ein reiner Foto - Blog werden und ich wollte nur etwas passendes zu dem jeweiligen Bild des Tages schreiben.  Sehr oft ist es dann aber eher zu einer Art Tagebuch geworden, in dem ich einfach meine Gedanken und Gefühle verfasst habe, die zwar auch so manches mal zu den Bildern passend waren, oder ich eher die Bilder passend zu den jeweiligen Gedanken aus meinem Fundus heraus gesucht habe.

Im Nachhinein muß ich sagen das dieses Projekt hier doch anstrengender war, als ich es mir am Anfang gedacht hatte. Es fiel mir doch recht oft sehr schwer auch wirklich jeden Tag etwas zu schreiben, sei es aus Zeitmangel oder manchmal auch einfach, weil ich nicht in der Lage dazu war...aus welchen Gründen auch immer. Trotzdem habe ich die Zähne zusammen gebissen und mein Ding versucht durch zu ziehen und es mehr oder minder erfolgreich zum Ende zu bringen. Es gibt/gab für jeden Tag des Jahres ein Foto und das ist es was (für mich) zählt.

Ich möchte hier kein Trübsal blasen und das letzte Jahr hatte ja auch recht viele schöne Momente und von denen will man doch im Endeffekt zehren. Sei es der Schritt ins Gewerbe, ein wunderschöner und unvergesslicher Urlaub oder aber auch die kleinen und etwas größeren Treffen mit Freunden und Bekannten aus der alten Zeit. Die Umsetzung einiger neuer Ideen und die daraus resultierenden Dinge die dort noch entstehen werden. Das man sich selber neuen Aufgaben gestellt hat und so auch so manche neue Verantwortung übernimmt.

Im kommenden Jahr 2019 hoffe ich das es etwas besser wird und ich vieles versuchen werde anders zu machen. Weniger Tiefpunkte und mehr Höhepunkte wären schon mal ein kleiner Anfang, aber das sind ja solche Dinge, die man sich zum Jahresbeginn eh immer wieder vornimmt. Ich werde es dieses mal sein lassen mit guten Vorsätzen für das neue Jahr und werde einfach vieles auf mich zukommen lassen, denn ändern kann man es eh in den seltensten Fällen. Man kann zwar versuchen einige Dinge zu steuern und in gewissen Bahnen zu drücken, aber alles weitere wird sich ergeben. Der Versuch gewisse Dinge zu steuern wird bei mir auf jeden Fall beinhalten das ich mehr raus gehen werde, um Fotos zu machen und dabei mehr Zeit für mich selber zu haben, denn beim fotografieren kann ich runter kommen, abschalten und entspannen....und noch vieles lernen.

Ich habe zwar schon mehrmal erwähnt das ich dieses Projekt hier für mich selber gemacht habe und trotzdem weiß ich das es auch einige Leute gibt, die hier mal mehr, mal weniger, hier mitgelesen und verfolgt haben was ich hier so veröffentliche. Bei all denen möchte ich mich hier schon einmal bedanken, für Euer Interesse und vielleicht folgt ihr mir ja auch im nächsten Jahr so manches mal wieder. Zwar wird es hier nach dem 31.12. nicht mehr weiter gehen und auch nichts mehr zu lesen geben, aber ich werde sporadisch auf meiner Seite www.thorstenkoch-photography.de einen Blog weiter führen und schreiben. Klar, heutzutage sind Blogs schon fast wieder out, aber ich persönlich habe trotzdem Lust dazu und für mich persönlich war/ist es trotzdem eine gewisse Erfahrung. Aus diesem Grunde werden die zukünftigen Beiträge auch etwas anders ausfallen, aber das wird sich alles noch ergeben.

Ich hoffe das es einigen von Euch hier gefallen hat und wünsche Euch jetzt schon mal einen schönen Silvesterabend. Gerutscht wird später 😉

Die liebe Gesundheit

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Heute darf ich mal den Vormittag im Krankenhaus verbringen. Schmerzen in der linken Wade und mein Hausarzt hatte einen "bösen" Verdacht. Zum Glück hat sich dieser nach meiner Untersuchung hier im Krankenhaus nicht bestätigt und ich darf die nächsten Tage doch weiterhin zuhause verbringen. Erleichterung! Trotz allem nutze ich die Gelegenheit auch hier ein kleines Foto zu machen, selbst wenn dafür mal wieder nur das iPhone her halten muss. In diesem Sinne, einen schönen Start ins Wochenende.

Von Möchtegern-Models und Profi-Fotografen

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Mein heutiger Beitrag bezieht sich mal nicht auf mich, oder direkt auf das heute gezeigte Bild, sondern eher auf einen Fall, der auch gerade bei Facebook ein heißes Thema ist. Es geht um das Thema Tfp-Shooting, Namensnennung und Umgang mit dem Model. Tfp steht im übrigen für Time for print, also auf deutsch Zeit für Foto.
Um eines vorweg zu nehmen, vieles was ich hier und heute schreibe ist meine persönliche Meinung bzw. Einstellung zu dem Thema und wird somit garantiert nicht unbedingt den Gedanken von manch anderem entsprechen.
Im aktuellen Fall, der zur Zeit bei Facebook seine Runde macht, geht es wohl darum das es ein Tfp-Shooting gab und der Fotograf etwas später eines dieser Bilder in einer Facebook Gruppe als Cover bzw. Titelbild genutzt hat. Soweit ja erstmal nichts schlimmes. Das Model um das es in diesem Fall geht ist Lisa - Chantal, die Dame auf dem heutigen Bild. Ich hatte ebenfalls schon das Vergnügen mit ihr arbeiten zu dürfen und wer Lisa bei der Arbeit kennen lernt, der merkt schnell das sie den Anweisungen des Fotografen folgt, eigene Ideen mit einbringt und ihr Herz auf der Zunge trägt. Somit die perfekten Voraussetzungen für ein ungezwungenes, spaßiges Shooting auf Tfp Basis, was ja bekanntlich für beide Seiten von Nutzen sein soll. Denn das ist es ja um was es bei diesen Tfp Shootings gehen soll. Beide Seiten bringen ihre Leistungen ein, beide Seiten ziehen ihren Nutzen daraus und beide Seiten behandeln sich gegenseitig mit Respekt. Dazu gehört für mich unter anderem auch die Verlinkung bzw. Namensnennung bei diversen Veröffentlichungen, auch wenn sich in vielen Verträgen der Fotograf die Namensnennung vorbehält, bzw. dort dann explizit schriftlich geklärt ist, wie das jeweilige Model benannt werden will oder soll.
Der Fotograf aus dem aktuellen Fall hatte, wie schon erwähnt, eines der Bilder für ein Titelbild einer Facebook Gruppe genutzt und das Model, in dem Fall Lisa, weder namentlich genannt, noch verlinkt. Lisa hat ihn daraufhin freundlich darum gebeten dies doch noch zu machen und der sich selbst Profi-Fotograf bezeichnende "Kollege" schlug eine Welle los, mit der er jeden nur erdenklichen Fehler im respektvollen Umgang mit Models gemacht hat, den er nur machen konnte. Erst weigert es sich das Model auf dem Bild weder zu nennen, noch zu verlinken. Dann wird das Model beleidigt, aus der Facebook Gruppe verbannt und blockiert. Das selbe passiert im übrigen mit diversen anderen die sich negativ zu dem Thema ihm gegenüber äußern und zu guter letzt nutzt er ein Foto des Models für einen Blogbeitrag auf seiner Seite, in dem er sich über Selbstprofilierung bzw. wie er es nennt Profilierungssucht in sozialen Netzwerken auslässt und sein Model als "Möchtegern-Model" mit Größenwahn bezeichnet. Sorry, aber so verhält sich definitiv kein "Profi-Fotograf". Ok, ich bin nur Außenstehender bei dem Thema und kein Fotograf der regelmäßig Tfp-Shootings macht, aber solch ein Umgang mit seinem Model und den Bildern ist, meiner Meinung nach, absolut unprofessionell und zeigt eher den Größenwahn eines Fotografen mit gefährlichem Halbwissen.
Ich weiß das ich mit dieser Aussage auch bestimmt so manchen Nerv treffen werde, aber wie schon erwähnt, ist das meine persönliche Meinung zu diesem Thema. In diesem Sinne, egal ob "Möchtegern-Model" oder auch "Möchtegern-Profi-Fotograf", seht zu das beide Seiten ihren Nutzen davon haben und vor allem habt Spaß an der Sache, aber kriegt Euch nicht in die Haare, denn so ein Tfp-Shooting ist ein geben und ein nehmen für beide.

Arbeiten ist besser…

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Diesen Obdachlosen habe ich ebenfalls beim letzten Photowalk in Dortmund fotografiert. Ich war irgendwie von seiner Einstellung überrascht bzw. positiv angetan, denn er ging hin und schnitzte kleine Figuren aus Speckstein und bot diese zum Verkauf an. Eigentlich eine gute Idee, aber leider nur so lange bis jemand zufällig vom Amt vorbei schaut. Gerade in unserem Sozialstaat kann man darauf an das ihm die Leistungen wegen Einkünften aus, was weiß ich wie man das bezeichnen soll, bestimmt gekürzt werden, sollte jemand "falsches" dieses mitbekommen. Schon schade das wenn man ganz unten angekommen ist, man immer mehr Steine in den Weg gelegt bekommt um wieder den Weg nach oben zu finden.

Schon mal etwas zurück blicken

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Ok, bisher sind gerade mal etwas mehr als 280 Bilder von meinem Jahresprojekt geschafft und ich musste in letzter Zeit ja auch immer wieder mal aufholen bzw. nachholen um auch wirklich am Ball zu bleiben. In erster Linie ist dieses Projekt hier aber eigentlich doch nur für mich persönlich gedacht, auch wenn ich weiß das inzwischen ein paar Leute diesen Blog hier mehr oder minder regelmäßig verfolgen. Ich entscheide schließlich, was für Fotos ich hier poste und was ich dazu schreibe. Wenn ich aber heute mal eine kleine Zwischenbilanz ziehe, mich mit einer Tasse Kaffee, bei Sonnenaufgang, am Hamburger Fischmarkt hinsetzen und ein wenig in mich gehen würde, so könnte ich behaupten das mich dieses Projekt ein wenig verändert hat. Verändert ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, eher geformt. Ich fotografiere nicht nur anders, ich verbringe inzwischen auch bewusst weniger Zeit in den sozialen Netzwerken, bearbeite meine Bilder anders als früher und ich lese sogar wieder mehr, auch wenn es in erster Linie Fachliteratur ist. Etwas, was ich in den letzten Jahren eigentlich so gut wie gar nicht mehr getan habe.
Als Hobby begonnen, habe ich die Fotografie in den letzten Jahren immer intensiever betrieben und bin dort mit meinen Aufgaben eigentlich gewachsen. Durch mein Jahres-Projekt gehe ich das Ganze aber inzwischen nochmal ganz anders an. Wenn ich das Haus verlasse, habe ich inzwischen fast immer eine Kamera dabei, was meine Frau hin und wieder auch mal "nervt". Ich sehe aber inzwischen die Welt mit etwas anderen Augen, bzw. gehe mit einem anderen Blick für meine Umwelt durch die Gegend. Ich erwische mich doch sehr oft dabei, wie ich regelrecht auf der Suche nach Motiven bin, selbst wenn ich die Kamera mal nicht bei mir habe. Anfangs nur als Ausgleich bzw. Zeitvertreib gedacht, hat sich in diesem Jahresprojekt bisher für mich heraus kristalliesiert das die Streetfotografie einen vergleichsweise hohen Stellenwert bei mir hat. Ich möchte dort auch mehr erreichen und für mich persönlich, unbedingt auf das nächste Level aufsteigen. Aus diesem Grunde nehme ich inzwischen sogar an einigen Fotowettbewerben teil, mache mir Gedanken darüber wie ich es hinbekomme vielleicht irgendwann eine kleine Ausstellung zu organisieren und erwische mich selber sehr oft bei den Überlegungen in welche Stadt ich als nächstes entfliehen könnte um auf die Jagd nach Motiven zu gehen. Irgendwie bin ich neugieriger gegenünber meiner Umwelt geworden und möchte diese ganzen Situationen regelrecht einfangen. Die Streetfotografie hilft mir dabei aber auch hin und wieder mal runter zu kommen und abzuschalten. Wenn ich dann alleine unterwegs bin, packe ich mir meistens meine Stöpsel mit guter Musik in die Ohren und vergesse fast alles andere um mich herum. Dann versinke ich regelrecht und bin nur noch in dieser Welt der alltäglichen Situationen und verschiedensten Menschen und beobachte um zu fotografieren. Mal sehen wie weit mich mein Projekt also noch treibt bzw. bringt.

Der Gabenzaun

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Der Hamburger Gabenzaun ist ein Zeichen von Hamburger Bürgern für die Obdachlosen. Ursprünglich von der Deutschen Bahn am Hamburger Hauptbahnhof errichtet um die Obdachlosen fern zu halten, wurde dieser Zaun zum Symbol der Sympathie, Nächstenliebe und Hilfe. Auf der Mauer vor dem Hamburger Hauptbahnhof saßen sehr oft die Obdachlosen zusammen. Dies war anscheinend für die Bahn ein Dorn im Auge und passte nicht zum Erscheinungsbild des Bahnhofs. Kurzerhand wurde auf der Mauer ein Zaun errichtet, damit die Obdachlosen nicht mehr die Möglichkeit hatten dort zu sitzen und somit vom Bahnhof verschwinden sollten. Die Bahn hatte die Rechnung aber ohne einige Hamburger Bürger gemacht, die dort in laminierten Plastikschildern den Schriftzug "Hamburger Gabenzaun" errichteten und einige Plastiktüten mit Sachspenden aufhängten. Inzwischen gibt es den Gabenzaun bereits über ein Jahr und die Obdachlosen finden seit dem Spenden wie etwa Lebensmittel, Hygieneartikel, Decken und Schlafsäcke, Kleidung, aber auch hilfreiches Material und Futter für ihre vierbeinigen Begleiter.
Wenn ich in größeren Städten unterwegs bin um der Streetfotografie nachzugehen, fotografiere ich besonders gerne Motive die sich auf den Bereich Obdachlosigkeit beziehen. Nicht weil diese Leute in gewisser Art und Weise "wehrlos" sind wenn ich die Fotos mache, sondern um hin und wieder mal auf ihre Lage hinzuweisen und zu verdeutlchen wie gut es uns eigentlich geht.
Aus diesem Grunde möchte ich auch nochmal auf eine Aktion hinweisen, die mein Bekannter Andres Gips zusammen mit ein paar Freunden und Bekannten vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Er sammelt ehrenamtlich und auf eigene Faust Spenden für die Hamburger Obdachlosen um Ihnen, besonders kurz vor Weihnachten, eine Freude zu bereiten und zu helfen. Klar wir haben jetzt mal gerade erst August, aber die Leute leben das ganze Jahr auf der Strasse und nicht nur zu Weihnachten. Deswegen ist das ganze Jahr über jede Art von Spende die hilft willkommen. Wer auf irgendeine Art und Weise helfen möchte, der schaut einfach mal bei Facebook in die Gruppe ( https://www.facebook.com/groups/431915810267542/ ) für die Obdachlosen oder kontaktiert Andreas Gips per PN.

Mal dran denken

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Wie einige hier schon mitbekommen haben, leben in unserem Haus auch einige Tiere. Das bringt mich dazu, hier mal einen kleinen Aufruf zu starten.
Bei dieser Hitze bzw. diesem extrem warmen Wetter, geht es uns Menschen ja schon teilweise recht schlecht und wir müssen recht viel trinken. Das aber auch die Tiere unter der Hitze leiden, sollte man nicht vergessen. Gerade Hunde und Katzen können nicht so schwitzen wie wir Menschen, sondern regulieren ihre Körpertemperatur über die Zunge bzw. über ihr hecheln. Hinzu kommt das die Tiere nicht so, wie wir Menschen Schuhe tragen und der Asphalt extrem heiß ist. Somit ist ein langer Spaziergang in der prallen Sonne im doppelten Sinne eine Qual für unsere vierbeinigen Freunde. Bitte bedenkt das, wenn ihr unterwegs seid und sorgt dafür das es immer genug zu trinken für die Fellnasen gibt, denn die können nicht wie wir mal eben zum Kühlschrank oder Wasserkran gehen und sich was zu trinken holen.
Dieses Bild stammt übrigens aus Downtown LA, wo ich es im letzten Jahr gemacht habe. Der Wassernapf stand dort vor einem ganz normalen Ladenlokal, nicht mal eine Zoohandlung oder ähnliches und ich fand diese Aktion doch recht vorbildlich.

Nachdenken

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Warum müssen wir so oft und soviel nachdenken? Warum müssen wir so oft, so viel zerdenken? Lösen sich dadurch unsere Probleme, oder verstärken wir sie nur dadurch? Fühlen wir uns danach besser, oder bekommen wir nur noch mehr Magenschmerzen? So viele Fragen, über die wir nachdenken und zu denen wir im Endeffekt nicht wirklich eine Antwort finden. Warum sind wir so gestrickt das wir ständig nachdenken, egal ob über positive Dinge oder auch über negative. Liegt es in unserer Natur, oder bekommen wir es so anerzogen? Man sagt Probleme sind dafür da um gelöst zu werden, aber wär es nicht angenehmer wenn wir erst gar keine Probleme hätten? So viele Fragen die einen zm Nachdenken bringen.