Let it snow

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Da steht man Sonntags relativ früh auf, zieht die Rolladen hoch und was sieht man? Alles weiß draussen. Au Mann, ich hätte ja nicht gedacht das das Wetter in diesem Jahr noch eine Portion Schnee her gibt, aber so wie es draussen aussieht könnte man ja fast schon glauben das wir eine weiße Weihnacht bekommen könnten. Ja, ok bis zum 24ten sind noch ein paar Tage, aber wer weiß? Das Wetter verleitet einen ja regelrecht wieder dazu, die Kamera zu schnappen, raus zu gehen und ein paar schöne Bilder der weißen Pracht zu machen. Wenn da nicht die Sache mit mit dem Bein wäre. So muss ich halt auf ein, zwei Bilder vom Vorjahr zurück greifen. Da war das Wetter noch besser für Schneebilder, weil wir dort strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel hatten.

Tief durchatmen

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Tief durchatmen, entspannen, abschalten und in sich kehren. Genau das ist es was ich am heutigen Samstag machen werde. Nachdem sich der Verdacht meines Arztes nicht bestätigt hat, kann man beruhigt ins Wochenende gehen und genauso wie dieser Schattenboxer, in sich kehren und langsam runter kommen um danach den freien Tag zu genießen. Dieses Bild entstand übrigens in Chinatown von Los Angeles als wir auch runter kommen wollten und auf der Suche nach Entspannung waren. Wir hatten damals nämlich nach einem Restaurant Ausschau gehalten um sich der kulinarischen Entspannung hin zu geben.

Die liebe Gesundheit

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Heute darf ich mal den Vormittag im Krankenhaus verbringen. Schmerzen in der linken Wade und mein Hausarzt hatte einen "bösen" Verdacht. Zum Glück hat sich dieser nach meiner Untersuchung hier im Krankenhaus nicht bestätigt und ich darf die nächsten Tage doch weiterhin zuhause verbringen. Erleichterung! Trotz allem nutze ich die Gelegenheit auch hier ein kleines Foto zu machen, selbst wenn dafür mal wieder nur das iPhone her halten muss. In diesem Sinne, einen schönen Start ins Wochenende.

Von Möchtegern-Models und Profi-Fotografen

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Mein heutiger Beitrag bezieht sich mal nicht auf mich, oder direkt auf das heute gezeigte Bild, sondern eher auf einen Fall, der auch gerade bei Facebook ein heißes Thema ist. Es geht um das Thema Tfp-Shooting, Namensnennung und Umgang mit dem Model. Tfp steht im übrigen für Time for print, also auf deutsch Zeit für Foto.
Um eines vorweg zu nehmen, vieles was ich hier und heute schreibe ist meine persönliche Meinung bzw. Einstellung zu dem Thema und wird somit garantiert nicht unbedingt den Gedanken von manch anderem entsprechen.
Im aktuellen Fall, der zur Zeit bei Facebook seine Runde macht, geht es wohl darum das es ein Tfp-Shooting gab und der Fotograf etwas später eines dieser Bilder in einer Facebook Gruppe als Cover bzw. Titelbild genutzt hat. Soweit ja erstmal nichts schlimmes. Das Model um das es in diesem Fall geht ist Lisa - Chantal, die Dame auf dem heutigen Bild. Ich hatte ebenfalls schon das Vergnügen mit ihr arbeiten zu dürfen und wer Lisa bei der Arbeit kennen lernt, der merkt schnell das sie den Anweisungen des Fotografen folgt, eigene Ideen mit einbringt und ihr Herz auf der Zunge trägt. Somit die perfekten Voraussetzungen für ein ungezwungenes, spaßiges Shooting auf Tfp Basis, was ja bekanntlich für beide Seiten von Nutzen sein soll. Denn das ist es ja um was es bei diesen Tfp Shootings gehen soll. Beide Seiten bringen ihre Leistungen ein, beide Seiten ziehen ihren Nutzen daraus und beide Seiten behandeln sich gegenseitig mit Respekt. Dazu gehört für mich unter anderem auch die Verlinkung bzw. Namensnennung bei diversen Veröffentlichungen, auch wenn sich in vielen Verträgen der Fotograf die Namensnennung vorbehält, bzw. dort dann explizit schriftlich geklärt ist, wie das jeweilige Model benannt werden will oder soll.
Der Fotograf aus dem aktuellen Fall hatte, wie schon erwähnt, eines der Bilder für ein Titelbild einer Facebook Gruppe genutzt und das Model, in dem Fall Lisa, weder namentlich genannt, noch verlinkt. Lisa hat ihn daraufhin freundlich darum gebeten dies doch noch zu machen und der sich selbst Profi-Fotograf bezeichnende "Kollege" schlug eine Welle los, mit der er jeden nur erdenklichen Fehler im respektvollen Umgang mit Models gemacht hat, den er nur machen konnte. Erst weigert es sich das Model auf dem Bild weder zu nennen, noch zu verlinken. Dann wird das Model beleidigt, aus der Facebook Gruppe verbannt und blockiert. Das selbe passiert im übrigen mit diversen anderen die sich negativ zu dem Thema ihm gegenüber äußern und zu guter letzt nutzt er ein Foto des Models für einen Blogbeitrag auf seiner Seite, in dem er sich über Selbstprofilierung bzw. wie er es nennt Profilierungssucht in sozialen Netzwerken auslässt und sein Model als "Möchtegern-Model" mit Größenwahn bezeichnet. Sorry, aber so verhält sich definitiv kein "Profi-Fotograf". Ok, ich bin nur Außenstehender bei dem Thema und kein Fotograf der regelmäßig Tfp-Shootings macht, aber solch ein Umgang mit seinem Model und den Bildern ist, meiner Meinung nach, absolut unprofessionell und zeigt eher den Größenwahn eines Fotografen mit gefährlichem Halbwissen.
Ich weiß das ich mit dieser Aussage auch bestimmt so manchen Nerv treffen werde, aber wie schon erwähnt, ist das meine persönliche Meinung zu diesem Thema. In diesem Sinne, egal ob "Möchtegern-Model" oder auch "Möchtegern-Profi-Fotograf", seht zu das beide Seiten ihren Nutzen davon haben und vor allem habt Spaß an der Sache, aber kriegt Euch nicht in die Haare, denn so ein Tfp-Shooting ist ein geben und ein nehmen für beide.

Street Art

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Heute gibts mal wieder ein Bild von der anderen Seite des grossen Teichs. Angeregt durch einen Beitrag von meinem guten Kumpel Scott Strickland, heute morgen auf Facebook. Scott, der normalerweise aus dem Raum San Francisco kommt, scheint zur Zeit im Süden Kaliforniens zu sein. Um genauer zu sein in San Diego, denn heute morgen postete er ein paar Bilder vom Chicano Park in San Diego. Der Chicano Park befindet sich im mexikanisch angehauchten Viertel Barrio Logan. Dieses Viertel ist heute ein Künstler Viertel in dem es viele kleine Galerien, nette Tacolokale und auch diverse kleine Brauereien gibt. Ich selber war vor etwas mehr als einem Jahr dort, während unseres großen USA Urlaubs und habe die Zeit genutzt ein paar der interessanten Wandmalereien im Chicano Park abzulichten. Sämtliche Brückenpfeiler sind dort einzigartig gestaltet und bunt. Es sind aber keine "einfachen" Graffitis sondern sehr aufwendige Bildnisse, die auf die mexikanische Herkunft der Bewohner des Viertels zurück zu führen sind. Der Chicano Park ist eigentlich absolutes Pflichtprogramm, wenn man sich in Southern California, bzw. San Diego befindet, nicht nur wenn es um Fotos geht. Ich selber war von den Farben und Motiven fasziniert und wußte eigentlich gar nicht was ich zuerst fotografieren sollte. dabei habe ich fast alles mit meiner damaligen "Street-Kamera", der Samsung NX300 abgelichtet, auf der ich die 20mm Festbrennweite als "immerdrauf Objektiv" hatte. ich kann jedem nur empfehlen einen Abstecher nach San Diego zu machen, wenn er denn eine Kalifornien Reise geplant hat. Es ist eine wunderschöne, große aber relativ ruhige Stadt, in der man trotzdem viel sehen und erleben kann.

Gespräche

345/365

In den heutigen Zeiten von Facebook und Co. sind "normale" bzw. persönliche Gespräche doch recht rar geworden. So wird es einem zumindest immer wieder sugerriert. Ich selber würde mich nicht unbedingt dazu zählen, denn ich denke ich kann behaupten das ich doch noch recht guten menschlichen Kontakt habe. Trotzdem kam mir genau diese Überschrift für diese Situation in den Kopf, als ich das Bild in der U-Bahn in Hamburg gemacht habe. Wenn ich hin und wieder alleine in größeren Städten unterwegs bin, nutze ich schon ganz gerne die U-Bahn oder den Bus, denn dort findet man immer wieder recht interessante Menschen und Situationen bzw. Motive. An diesem Tag war ich vom Hotel aus unterwegs zum Heiliggeist Feld in Sankt Pauli, um dort ein Autotreffen aufzusuchen. So hatte ich an dem Tag die Möglichkeit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen. Zum einen die Streetfotografie auf dem Hin und Rückweg und zum anderen die ganzen US-Klassiker auf dem Treffen. Solche Tage sind natürlich besonders gut und reich an Situationen und Bildern. So wie ich es eben liebe.

Ghia

344/365

Ein Karman Ghia mit originalen Füchsen. So nennt man die Felgen die von der Firma Fuchs ursprünglich für den Porsche 911 gefertigt wurden.Dieses zeitlose, schicke Fahrzeug habe ich ebenfalls auf der Essen Motorshow fotografiert. Durch das 8mm Objektiv wirkt alles noch großer und gebogener, da es sich bei dem Objektiv um ein Fisheye handelt. Den Karmann Ghia habe ich vom dabei vom Boden aus fotografiert, um ihn zusätzlich noch etwas größer wirken zu lassen und so noch zusätzlich eine gewisse Dramatik in das Bild einzubringen. Somit habe ich ein zeitloses, optisches hübsches Autos gekonnt in Szene gesetzt und denke das es sogar eine gewisse Poster Qualität hat.

Törööööh…

343/365

Ok, die heutige Überschrift ist nicht wirklich passend oder um es anders zu sagen vielleicht sogar ein bisschen gemein. Als ich auf dem Weihnachtsmarkt war, hörte ich hinter meiner Juxbox Bude einen Trompetenspieler ein Weihnachtslied spielen. Mit voller Kraft kündete er damit den abendlichen Rundgang des Weihnachtsmanns an. Das abendliche Highlight für die Kinder. Ich dagegen fabd den Trompeter viel interessanter und zückte sofort die Kamera. Der P Modus der Kamera sorgte in diesem Fall für die richtigen Einstellungen wie Belichtung und Blende. Ich selber war auf Grund der Dunkelheit doch sehr überrascht wie die Kamera die Farben und vor allem den Himmel wieder gab. Ok etwas habe ich noch nachbearbeitet, aber nicht wirklich viel.

Kurzfristiges Handeln

342/365

Das Telefon klingelt und am anderen Ende ist Ralf, ein Bekannter dran. Ralf ist Vorsitzender de Weihnachtsmarkt Gemeinschaft in Beelen und er fragte ob ich nicht Lust hätte die Juxbox auf dem Weihnachtsmarkt aufzustellen. Gesagt, getan, alles mögliche designed wie zum Beispiel ein passendes overlay für die Bilder und "schnell" eine Online Galerie gebastelt. Dann alles mögliche zusammen gesucht und die Juxbox noch einmal getestet. Jepp, alles funktioniert, also sind wir bereit für den Belesener Weihnachtsmarkt. Heute Abend mal eben schnell hin und alles aufgebaut. Ich habe sogar eine eigene kleine Hütte zur Verfügung gestellt bekommen. Kaum steht die Box, kommen auch schon die ersten neugierigen Fragen, die man natürlich nur zu gerne beantwortet. Die ersten Bilder werden gemacht und im Zusammenspiel mit dem GlühBo steigt die Laune und der Spaß. Die Juxbox kommt anscheinend gut an und verspricht für den Sonntag eine Menge Spaß zu bringen. Wollen wir nur hoffen da das Wetter auch mit spielt.