Die Verwendung von Altglas

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Wer ein wenig den Blog hier verfolgt und wer zufällig den kleinen „About Me“ Beitrag gelesen hat, der weiß das ich in jungen Jahren einen Ferienjob angenommen habe und mir von dem Geld meine erste Spiegelreflexkamera gekauft habe. Die Kamera existiert nicht mehr, aber das Objektiv von damals lebt noch. Eine 50mm f1.9 Festbrennweite. Zum Thema alte Objektive an neueren Kameras habe ich schon so einiges gehört und so habe ich mir einen Adapter besorgt, mit dem ich dieses alte Objektiv an meine aktuelle Kamera adaptieren kann. Gesagt getan...und zufällig kam meine frau heute mit einer neuen Lichterkette an um diese an unseren diesjährigen Weihnachtsbaum zu platzieren. Nach getaner „Arbeit“  überkam es mich und ich wollte unbedingt diese Objektiv/Kamera Kombination  testen. So musst die Tanne herhalten und ich war doch recht überrascht, wieviel Spaß es macht mal alles manuell einzustellen. Komplett oldschool, ohne Autofocus usw. Ich senke sobald das Wetter besser wird werde ich mal ein wenig durch die Weltgeschichte wandern und ein wenig mit dem Altglas spielen

Inspiration

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Vorige Tage bin ich bei Facebook über Patrick Ludolph auf den Hundefotografen Christian Vieler gestossen. Patrick bzw. Paddy hatte bei YouTube ein Interview mit Christian Vieler veröffentlicht und ihm dort mal ein wenig auf den Zahn gefühlt. Christian ist durch seine einzigartigen Hundeportraits bekannt geworden, die die Hunde bei Futter schnappen zeigen und so einzigartige Gesichtentgleisungen der Tiere zu Tage bringen. In dem YouTubeBlock wurde auch gezeigt wie man die Hunde dazu bekommt und wie diese Fotos entstehen. Das machte mich neugierig, denn ich habe ja auch zwei total verfressene kleine Vierbeiner hier rum rennen. Lotta und Buddy, zwei Dackelmischlinge mit jeweils Pfeffer im Hintern. Inspiriert von der Technik die Christian Vieler dort zeigte habe ich mich mal ran gesetzt und ein wenig mit meinen beiden herum probiert. Das dort natürlich auch sehr viel Ausschuss entsteht war mir auch klar, aber das es so viel sein sollte hatte ich nicht gedacht. Da kommen aber so viele Faktoren hinzu die dafür sorgen das sie meisten Bilder nichts sind. Der Hund schnappt nicht richtig, ich werfe nicht richtig, die Kameraeinstellungen passen nicht (mehr), ich habe z spät abgedrückt usw. usw. Trotzdem macht es eine Riesen Spaß. Den Hunden genauso wie mir und als Belohnung kommen dann ein, zwei schöne Bilder bei raus. Ich denke ich werde in nächaster Zeit nochmal das Thema aufgreifen und mit meinen beiden Wauzis das Spielchen wiederholen

Luminar 3, der Lightroom Konkurrent

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Wer hier regelmäßig mit mitliest, der weiß das ich recht viel, oder fast ausschließlich mit Adobe Lightroom arbeite. Hin und wieder werfe ich aber auch einen Blick über den Tellerrand und schaue was es sonst noch für Möglichkeiten gibt um meine Bilder zu bearbeiten und ihnen einen besonderen Look zu verpassen. Vor längerer Zeit bin ich da auf das Programm Luminar, von der Firma Skylum, gestossen. Eigentlich eine recht gute Bildbearbeitungssoftware, die sich durch ihre intuitive Bedienung und den relativ kostengünstigen Preis hervor hebt. Zu Beginn machte Luminar auch richtig Spaß, weil man dort in kürzester Zeit recht gute Ergebnisse erzielte und die Benutzeroberfläche recht aufgeräumt und übersichtlich wirkte. Man hatte jede Menge Einstellung-Möglichkeiten, konnte Luminar-spezifische Presets einfügen und nutzen und alles war recht schnell und einfach, ohne große Anleitungen zu erlernen. Trotzdem fehlte etwas, denn man musste jedes Bild einzeln in das Programm laden und hatte keine Kataloge bzw. Ordner in denen mehrere Bilder vorhanden waren. Da hatte Lightroom definitiv die Nase vorne und so verlor ich das Interesse an Luminar und es "verstaubte" auf meiner Festplatte.

So erging es nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Fotografen, wenn man schmal im Netz so rumhört. Dem Softwarehersteller Skylum war das eigentlich auch schon bewusst und so stand die Katalogisierung der Bilder wohl schon länger auf dem Plan der Entwickler. Gestern erschien dann, nach langem warten, die neue Version Luminar 3, welche eben  diese Katalog Funktion und natürlich noch weitere neue Features beinhaltet. Ich persönlich bin aber nicht sofort auf das Einführungsangebot angesprungen, sondern habe noch kurz gewartet bis die Testversion erschienen ist um Luminar 3 erst einmal ausgiebig zu testen.

Der erste Eindruck ist jedoch sehr positiv und ich könnte mir vorstellen das es so zu einem wirklichen Konkurrenten für Adobe Lightroom werden könnte.

Wer das Programm selber mal ausprobieren möchte, der kann hier die Testversion für 30 Tage downloaden.

https://skylum.com/de/luminar

Bilder sortieren

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So langsam wird doch meine SD Karte voll. Zumindestens eine von den 32GB Karten. Eigentlich packe ich ja immer alles zeitnah auf die Festplatte und fange dann an die Bilder zu bearbeiten. Manchmal dauert es dann aber bis ich die SD-Karte formatiere, denn schließlich hat man ja irgendwie genug davon und ist gemütlich...oder lässt man die ausrede gelten das ich so lange wie möglich die Bilder als Sicherheit auf den Karten lasse? Heute habe ich dann mal wieder eine meiner Karten „freigeschaufelt“ und danach die Bilder mal kurz in Lightroom gesichtet. Dabei habe ich dann auch ein, zwei Bilder bearbeitet. So auch dieses Bild welches im Hamburger Hafen entstand, als wir bei unserem Urlaub mit der Mein Schiff morgens um 4.00 Uhr  im Hamburger Hafen einliefen. Es war interessant und schön den Hafen auch mal aus dieser Sicht zu sehen. Wer weiß ob bzw. wann man mal wieder die Möglichkeit dazu bekommt

Schnee die zweite

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Ich kann nicht anders, aber selbst wenn der Schnee schon wieder fast weg ist, so muss ich doch noch ein Bild mit der weißen Pracht zeigen. Auch wenn ich nicht unbedingt der größte Fan von dem weißen Zeugs bin, so ergeben sich doch immer wieder schöne Motive. So wie hier der für Beelen bekannte Holtbaum. Das "Wahrzeichen" der gleichnamigen Wirtschaft. Einer der wenigen noch existierenden hier in der Gegend. Somit bleibt es heute mal wieder kurz und knapp mit meiner Schreiberei.

Let it snow

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Da steht man Sonntags relativ früh auf, zieht die Rolladen hoch und was sieht man? Alles weiß draussen. Au Mann, ich hätte ja nicht gedacht das das Wetter in diesem Jahr noch eine Portion Schnee her gibt, aber so wie es draussen aussieht könnte man ja fast schon glauben das wir eine weiße Weihnacht bekommen könnten. Ja, ok bis zum 24ten sind noch ein paar Tage, aber wer weiß? Das Wetter verleitet einen ja regelrecht wieder dazu, die Kamera zu schnappen, raus zu gehen und ein paar schöne Bilder der weißen Pracht zu machen. Wenn da nicht die Sache mit mit dem Bein wäre. So muss ich halt auf ein, zwei Bilder vom Vorjahr zurück greifen. Da war das Wetter noch besser für Schneebilder, weil wir dort strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel hatten.

Tief durchatmen

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Tief durchatmen, entspannen, abschalten und in sich kehren. Genau das ist es was ich am heutigen Samstag machen werde. Nachdem sich der Verdacht meines Arztes nicht bestätigt hat, kann man beruhigt ins Wochenende gehen und genauso wie dieser Schattenboxer, in sich kehren und langsam runter kommen um danach den freien Tag zu genießen. Dieses Bild entstand übrigens in Chinatown von Los Angeles als wir auch runter kommen wollten und auf der Suche nach Entspannung waren. Wir hatten damals nämlich nach einem Restaurant Ausschau gehalten um sich der kulinarischen Entspannung hin zu geben.

Die liebe Gesundheit

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Heute darf ich mal den Vormittag im Krankenhaus verbringen. Schmerzen in der linken Wade und mein Hausarzt hatte einen "bösen" Verdacht. Zum Glück hat sich dieser nach meiner Untersuchung hier im Krankenhaus nicht bestätigt und ich darf die nächsten Tage doch weiterhin zuhause verbringen. Erleichterung! Trotz allem nutze ich die Gelegenheit auch hier ein kleines Foto zu machen, selbst wenn dafür mal wieder nur das iPhone her halten muss. In diesem Sinne, einen schönen Start ins Wochenende.

Von Möchtegern-Models und Profi-Fotografen

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Mein heutiger Beitrag bezieht sich mal nicht auf mich, oder direkt auf das heute gezeigte Bild, sondern eher auf einen Fall, der auch gerade bei Facebook ein heißes Thema ist. Es geht um das Thema Tfp-Shooting, Namensnennung und Umgang mit dem Model. Tfp steht im übrigen für Time for print, also auf deutsch Zeit für Foto.
Um eines vorweg zu nehmen, vieles was ich hier und heute schreibe ist meine persönliche Meinung bzw. Einstellung zu dem Thema und wird somit garantiert nicht unbedingt den Gedanken von manch anderem entsprechen.
Im aktuellen Fall, der zur Zeit bei Facebook seine Runde macht, geht es wohl darum das es ein Tfp-Shooting gab und der Fotograf etwas später eines dieser Bilder in einer Facebook Gruppe als Cover bzw. Titelbild genutzt hat. Soweit ja erstmal nichts schlimmes. Das Model um das es in diesem Fall geht ist Lisa - Chantal, die Dame auf dem heutigen Bild. Ich hatte ebenfalls schon das Vergnügen mit ihr arbeiten zu dürfen und wer Lisa bei der Arbeit kennen lernt, der merkt schnell das sie den Anweisungen des Fotografen folgt, eigene Ideen mit einbringt und ihr Herz auf der Zunge trägt. Somit die perfekten Voraussetzungen für ein ungezwungenes, spaßiges Shooting auf Tfp Basis, was ja bekanntlich für beide Seiten von Nutzen sein soll. Denn das ist es ja um was es bei diesen Tfp Shootings gehen soll. Beide Seiten bringen ihre Leistungen ein, beide Seiten ziehen ihren Nutzen daraus und beide Seiten behandeln sich gegenseitig mit Respekt. Dazu gehört für mich unter anderem auch die Verlinkung bzw. Namensnennung bei diversen Veröffentlichungen, auch wenn sich in vielen Verträgen der Fotograf die Namensnennung vorbehält, bzw. dort dann explizit schriftlich geklärt ist, wie das jeweilige Model benannt werden will oder soll.
Der Fotograf aus dem aktuellen Fall hatte, wie schon erwähnt, eines der Bilder für ein Titelbild einer Facebook Gruppe genutzt und das Model, in dem Fall Lisa, weder namentlich genannt, noch verlinkt. Lisa hat ihn daraufhin freundlich darum gebeten dies doch noch zu machen und der sich selbst Profi-Fotograf bezeichnende "Kollege" schlug eine Welle los, mit der er jeden nur erdenklichen Fehler im respektvollen Umgang mit Models gemacht hat, den er nur machen konnte. Erst weigert es sich das Model auf dem Bild weder zu nennen, noch zu verlinken. Dann wird das Model beleidigt, aus der Facebook Gruppe verbannt und blockiert. Das selbe passiert im übrigen mit diversen anderen die sich negativ zu dem Thema ihm gegenüber äußern und zu guter letzt nutzt er ein Foto des Models für einen Blogbeitrag auf seiner Seite, in dem er sich über Selbstprofilierung bzw. wie er es nennt Profilierungssucht in sozialen Netzwerken auslässt und sein Model als "Möchtegern-Model" mit Größenwahn bezeichnet. Sorry, aber so verhält sich definitiv kein "Profi-Fotograf". Ok, ich bin nur Außenstehender bei dem Thema und kein Fotograf der regelmäßig Tfp-Shootings macht, aber solch ein Umgang mit seinem Model und den Bildern ist, meiner Meinung nach, absolut unprofessionell und zeigt eher den Größenwahn eines Fotografen mit gefährlichem Halbwissen.
Ich weiß das ich mit dieser Aussage auch bestimmt so manchen Nerv treffen werde, aber wie schon erwähnt, ist das meine persönliche Meinung zu diesem Thema. In diesem Sinne, egal ob "Möchtegern-Model" oder auch "Möchtegern-Profi-Fotograf", seht zu das beide Seiten ihren Nutzen davon haben und vor allem habt Spaß an der Sache, aber kriegt Euch nicht in die Haare, denn so ein Tfp-Shooting ist ein geben und ein nehmen für beide.

Street Art

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Heute gibts mal wieder ein Bild von der anderen Seite des grossen Teichs. Angeregt durch einen Beitrag von meinem guten Kumpel Scott Strickland, heute morgen auf Facebook. Scott, der normalerweise aus dem Raum San Francisco kommt, scheint zur Zeit im Süden Kaliforniens zu sein. Um genauer zu sein in San Diego, denn heute morgen postete er ein paar Bilder vom Chicano Park in San Diego. Der Chicano Park befindet sich im mexikanisch angehauchten Viertel Barrio Logan. Dieses Viertel ist heute ein Künstler Viertel in dem es viele kleine Galerien, nette Tacolokale und auch diverse kleine Brauereien gibt. Ich selber war vor etwas mehr als einem Jahr dort, während unseres großen USA Urlaubs und habe die Zeit genutzt ein paar der interessanten Wandmalereien im Chicano Park abzulichten. Sämtliche Brückenpfeiler sind dort einzigartig gestaltet und bunt. Es sind aber keine "einfachen" Graffitis sondern sehr aufwendige Bildnisse, die auf die mexikanische Herkunft der Bewohner des Viertels zurück zu führen sind. Der Chicano Park ist eigentlich absolutes Pflichtprogramm, wenn man sich in Southern California, bzw. San Diego befindet, nicht nur wenn es um Fotos geht. Ich selber war von den Farben und Motiven fasziniert und wußte eigentlich gar nicht was ich zuerst fotografieren sollte. dabei habe ich fast alles mit meiner damaligen "Street-Kamera", der Samsung NX300 abgelichtet, auf der ich die 20mm Festbrennweite als "immerdrauf Objektiv" hatte. ich kann jedem nur empfehlen einen Abstecher nach San Diego zu machen, wenn er denn eine Kalifornien Reise geplant hat. Es ist eine wunderschöne, große aber relativ ruhige Stadt, in der man trotzdem viel sehen und erleben kann.