Die Qual der Wahl

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Mittagspause! Was macht man da meistens? Na man surft ein wenig im Netz herum und futtert sein mitgebrachtes Mittagessen. Heute schaute ich dann mal auf der Seite https://streetberlin.net von Martin U Waltz einem bekannten deutschen Streetfotografen, den ich über diverse Facebook Gruppen kenne. Auf seiner Seite stieß ich dann über mehrere Streetphotography Festivals, die weltweit stattfinden. Leider sind die meisten für dieses Jahr schon gelaufen, aber eines gab es noch, bei dem der Annahmeschluss am 01.10. sein soll. Also dem Link gefolgt und sich weiter schlau gemacht. Bei der Durchsicht der Bilder der letzten Festivals bzw. Wettbewerbe musste ich feststellen, das meine Bilder doch gar nicht so schlecht sind und ich damit auch Chancen hätte bei diesem Wettbewerb mi zu machen. Bei diesem Wettbewerb handelt es sich um das Miami Streetphotography Festival und es soll in diesem Jahr vom 06.12-09.12 stattfinden. Nachdem ich die Teilnahmebedingungen usw. durchgelesen und ich mich noch weiter etwas schlau gemacht hatte, fiel der Entschluss es in diesem Jahr schon zu versuchen. Jetzt kam aber die große Frage mit welchen Bildern. Fünf Stück sollten es werden und eines davon präsentiere ich schon hier. Dieses ild stammt aus meinen ersten Gehversuchen in der Streetfotografie. Meinem ersten persönlichen kleinen Fotowalk durch Hamburg. Ich habe diesen Mann von aussen in einem Mc Donalds Restaurant im Hamburger Hauptbahnhof gesehen und abgelichtet. Die schwarz weiß Konvertierung habe ich dann, wie eigentlich immer, nachher am PC mit Lightroom gemacht. Ich bin mal gespannt ob eines meiner Bilder, oder gar mehrere es in die engere Auswahl bzw. die Top100 schaffen werden. Freuen würd es mich auf jeden Fall riesig, denn dann wird das/die Bild(er) in Miami und Mailand gezeigt bzw. ausgestellt.

Ein Herz und eine Seele

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Ok, das sind die beiden auf dem Bild vielleicht nicht ganz, aber sie verstehen sich. Sie vertragen sich und hin und wieder liegen sie zusammen auf dem Sofa und schlafen zusammen. Buddy, unser Dackel und Lucky, unser Kater sind die beiden Herren in unserem Tierhaushalt. Vom Wesen her sind die beiden doch recht verschieden. Buddy ist der, der auf alles aufpassen muss und sich mega freut wenn einer seiner "Freunde" nach Hause kommt. Er liebt es gekrault zu werden und fängt an zu knurren wenn man damit aufhört. Er schaut hin und wieder fern und mag absolut keine anderen Tiere im Fernseher. Schon beim ertönen einer bestimmten Melodie eines Werbespots, in dem ein Tier vorkommt, wird gebellt und geknurrt, schließlich will er ja alle beschützen. Manchmal denkt er bestimmt, "Wen ich große Fresse habe und laut und wild belle, dann hauen die bestimmt von alleine ab." Lucky dagegen ist die typische "Arschlochkatze". Er hat kein Frauchen und kein Herrchen, er hat Bedienstete. Eine typischer arroganter Kater eben. Kein bisschen verschmust, es sei denn er will etwas. Trotzdem ist er ein ganz besonderer Kater, denn wie bei allen unseren tierischen Mitbewohnern, hat auch er seine ganz besondere Geschichte. In seinem Fall haben wir ihm das Leben gerettet, indem wir ihn mühevoll mit der Flasche aufgezogen haben, weil ich ihn in einer Zwischenwand gehört und befreit habe und er noch so klein war das er nicht mal seine Augen auf hatte. Haustiere sind Familienmitglieder, das wird mir jeder bestätigen der ein Haustier hat und liebt. Deswegen werden sie auch sehr oft, in allen möglichen Situationen fotografiert. Eben so wie es hier der Fall ist, auch wenn es vielleicht nur so scheint, als wären die beiden ein Herz und eine Seele.

Stammtisch

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Es ist mal wieder Zeit für den Stammtisch, den Fotostammtisch im Warintharpa in Warendorf. Heute denke ich wird es besonders interessant, denn wie einige sich eventuell daran erinnern, hatten wir vor einigen Wochen den Fotowalk auf dem alten Gebrasa Gelände in Sassenberg. Die meißten von uns bringen dann ihre Werke in gedruckter oder digitaler Form mit und es darf fleißig präsentiert und gefachsimpelt werden. Ich persönlich habe schon den größten Teil meiner bearbeiteten Bilder auf mein Tablet gepackt, welches ich heute Abend mitnehmen werde. Mal sehen was man dann für konstruktive Kritik bekommt und was die anderen so zu präsentieren haben. Es wird auf jeden Fall ein sehr interessanter Abend, davon bin ich überzeugt. Die nette Dame bzw. das Model auf dem Bild ist übrigens Lisa Chantal Janzen, eines der Models die beim Fotowalk vor Ort waren und mit der wir/ich jede Menge Spaß hatten.

Die Arbeit hat einen wieder

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Der Urlaub ist nun vorbei und die Arbeit ruft wieder. Wie immer, war der Urlaub mal wieder viel zu kurz, aber das ist ja bei fast jedem so. Heute heißt es dann erst mal wieder einen Überblick verschaffen, schauen was sich so getan hat und dann geht es (scherzhaft ausgedrückt), mit neuem Fleiß an den alten Scheiß. Fototechnisch passiert somit heute auch nicht wirklich viel. Ein kleiner Ausschnitt vom Schreibtisch, mit ein paar Textmarkern und ein wenig Papier garniert. Jetzt noch etwas Bearbeitung für die optische Würze, aber nur minimal und fertig ist das Bürobild.

Power

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In meinem fotografischen Leben haben Autos einen besondern bzw. großen Stellenwert. Die Fahrzeuge die ich bevorzuge, werden meistens von großvolumigen Motoren angetrieben und haben, um es mal ein wenig salopp auszudrücken, jede Menge Power um vorwärts zu kommen. In diesem Jahr fehlte mir persönlich aber ziemlich die Power, oder anders gesagt die Energie, um dieser Liebe bzw. Bestimmung nachzukommen. Klar, wenn man meinen Blog hier verfolgt, sieht man vielleicht das ich bisher auf einigen Hochzeiten getanzt habe, aber das liegt wohl eher daran das die Kamera fast immer mein Begleiter ist und ich auch recht viel aus meinem Archiv bzw. meiner Festplatte nutze. Inzwischen ist es schon bald Oktober, die Saison neigt sich dem Ende zu und wenn ich auf meine Festplatte schaue, sieht die Ausbeute des Jahres, gegenüber den Vorjahren, doch recht mager aus. Wird man nur älter, gab es in diesem Jahr zu viele andere Prioritäten, oder liegt es einfach daran das die eigene Energie nachlässt? Ich weiß es selber nicht, aber mal sehen was die Zukunft noch so bringt. Ein, zwei Shows bzw. Veranstaltungen kommen ja noch in diesem Jahr.

Das alljähliche BBQ

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Inzwischen ist es fast schon eine kleine Tradition. Jedes Jahr am dritten Samstag im September findet unser kleines BBQ am "Haus am See" statt. Die Teutonik Aces, der Car Club in dem ich Mitglied bin und unsere "Brüder", die Krazy Krauts, treffen sich zu einem kleinen gemütlichen BBQ als internen Saisonabschluss, mit viel Fleisch, Bier und allem anderen was dazu gehört, Grüße an Onkel Jacky und seine Cola. Die hier gezeigte Feuertonne gehört genauso dazu, wie der große Grill. Wenn es dunkel und kälter wird, ist die Tonne der obligatorische Treffpunkt bis in die frühen Morgenstunden. In der Runde um das wärmende Feuer herum stehen, das Glas oder die Flache in der Hand und sich gegenseitig Geschichten erzählen und/oder Problemchen zum Thema Auto lösen. Eine gemütliche Runde eben, die manchmal einfach zu schnell rum ist, aber definitiv auch im nächsten jahr wiederkehrt.

Durststrecke

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Auf dem heutigen Bild steht in großen Buchstaben Truth bzw. Wahrheit und ja es ist die Wahrheit. Zur Zeit habe ich eine kleine Durststrecke, bzw. bin an dem Punkt angekommen, den man bei so einem Jahresprojekt fürchtet. Der Punkt an dem man zwar richtig gutes und ausreichendes Bildmaterial zur Verfügung hat, einem aber so langsam die Luft ausgeht und man sich fragt wofür man das eigentlich macht. Wo einen die Gedanken verlassen und man nicht wirklich weiß was man schreiben soll. Wo einen auch ein wenig die Motivation verlässt. Wo man sich selber (mal wieder) in den Allerwertesten treten muss um durchzuhalten. Der Punkt an dem man irgendwie anfangen muss zu kämpfen. Gegen den eigenen inneren Schweinehund zum Beispiel und man zusehen muss das man seinen Blick für das passende Bildmaterial nicht verliert. Vielleicht liegt es auch daran das der Urlaub vorbei ist und einen der Alltag so langsam wieder einholt. Mal sehen wie ich es in den nächsten Tagen schaffe mich mit dieser Wahrheit auseinander zu setzen und daran zu arbeiten.

The Wanderers

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Wer die 50´s und 60´s mag, so wie ich, der kommt an so eingen „Kultfilmen“ die über diese Zeit handeln nicht vorbei. Einer dieser Filme heißt „The Wanderes“. Er handelt über ein paar Jugendgangs in New York, Ende der 50er Jahre. Cooler Rock´n Roll, nette Mädels in Pettycoats und pubertierende Schmalzlocken. Das man aber mal einen zur heutigen Zeit auf dem Hamburger Fischmarkt antrifft, hätte ich nie gedacht. Ich denke aber mal eher das es nur ein Fan dieses Films war, der sich eben mit dieser Zeit identifiziert und sich diese Jacke zugelegt hat. Ich habe auf jeden Fall die Chance genutzt und ein Foto von ihm gemacht. Ein Wanderer 2018

Spielen im Wald

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Die tägliche Runde mit den Hunden führt mich hin und wieder in ein nahegelegenes kleines Waldstück, den Hexenbusch. So auch heute, denn Buddy hatte anscheinend mal wieder Lust dort hin zu gehen und steuerte Schnur stracks zum Hexenbusch. Dort angekommen war ich überrascht das es doch noch Kinder oder Jugendliche gibt, die ein wenig ihrer Zeit im Wald verbringen und dort auch spielen, denn dieses Hütte aus Ästen wurde anscheinend in den letzten Tagen mit viel Mühe und ich denke auch Spaß errichtet. Schön das es doch noch Kinder und Jugendliche gibt die nicht den ganzen Tag  vor der Playstation verbringen, sondern auch mal wieder raus gehen. Irgendwie erinnert man sich bei dem Anblick an seine eigene Kindheit

Traumhafte Idylle

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Als ich in Norwegen die Mountainbike Tour mitgemacht habe, hatte ich ja schon erwähnt das die Natur und die Seen wunderschön waren und dazu einluden einfach alles mal zu vergessen, die tägliche Elektronik (zumindest größtenteils) zu verbannen und einfach das Leben zu genießen bzw. dem Alltag zu entfliehen. Das alles ist irgendwie ein Traum, der eventuell auch eines Tages mal Wirklichkeit werden könnte. Gerade jetzt, wo man weiß was einen da erwarten könnte. Diese ruhige Natur, ein kleines Haus am See vielleicht, einfach die Ruhe genießen, den Tag und alles auf sich zukommen lassen, morgens von den Sonnenstrahlen geweckt werden, aus dem Bett in den See und eine Runde schwimmen um wach zu werden und so den Tag zu starten. Nachher auf der Veranda am See sitzen und einfach nur die Umgebung genießen und auf sich wirken lassen, bei einem guten Kaffee und der Natur lauschen. Ja ich weiß, alles nur Phantasie und Traum, aber was wären wir, wenn wir nicht mehr träumen könnten oder dürften? Bei solch einem Anblick, was soll einem da sonst durch den Kopf gehen? Und ausserdem sind Träume doch dafür da um sie eines Tages vielleicht auch mal zu erleben. 😉