Der Gabenzaun

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Der Hamburger Gabenzaun ist ein Zeichen von Hamburger Bürgern für die Obdachlosen. Ursprünglich von der Deutschen Bahn am Hamburger Hauptbahnhof errichtet um die Obdachlosen fern zu halten, wurde dieser Zaun zum Symbol der Sympathie, Nächstenliebe und Hilfe. Auf der Mauer vor dem Hamburger Hauptbahnhof saßen sehr oft die Obdachlosen zusammen. Dies war anscheinend für die Bahn ein Dorn im Auge und passte nicht zum Erscheinungsbild des Bahnhofs. Kurzerhand wurde auf der Mauer ein Zaun errichtet, damit die Obdachlosen nicht mehr die Möglichkeit hatten dort zu sitzen und somit vom Bahnhof verschwinden sollten. Die Bahn hatte die Rechnung aber ohne einige Hamburger Bürger gemacht, die dort in laminierten Plastikschildern den Schriftzug "Hamburger Gabenzaun" errichteten und einige Plastiktüten mit Sachspenden aufhängten. Inzwischen gibt es den Gabenzaun bereits über ein Jahr und die Obdachlosen finden seit dem Spenden wie etwa Lebensmittel, Hygieneartikel, Decken und Schlafsäcke, Kleidung, aber auch hilfreiches Material und Futter für ihre vierbeinigen Begleiter.
Wenn ich in größeren Städten unterwegs bin um der Streetfotografie nachzugehen, fotografiere ich besonders gerne Motive die sich auf den Bereich Obdachlosigkeit beziehen. Nicht weil diese Leute in gewisser Art und Weise "wehrlos" sind wenn ich die Fotos mache, sondern um hin und wieder mal auf ihre Lage hinzuweisen und zu verdeutlchen wie gut es uns eigentlich geht.
Aus diesem Grunde möchte ich auch nochmal auf eine Aktion hinweisen, die mein Bekannter Andres Gips zusammen mit ein paar Freunden und Bekannten vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Er sammelt ehrenamtlich und auf eigene Faust Spenden für die Hamburger Obdachlosen um Ihnen, besonders kurz vor Weihnachten, eine Freude zu bereiten und zu helfen. Klar wir haben jetzt mal gerade erst August, aber die Leute leben das ganze Jahr auf der Strasse und nicht nur zu Weihnachten. Deswegen ist das ganze Jahr über jede Art von Spende die hilft willkommen. Wer auf irgendeine Art und Weise helfen möchte, der schaut einfach mal bei Facebook in die Gruppe ( https://www.facebook.com/groups/431915810267542/ ) für die Obdachlosen oder kontaktiert Andreas Gips per PN.

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