Sweet Audrey

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Sweet Audrey ist eine nette junge Dame die ihr Leben, zumindestens teilweise, dem Lebensstil der 50er Jahre verschrieben hat. Diese schöne Bild entstand bei einem Shooting während des Jukebox Festivals in Verl/ Kaunitz, welches ja jedes Jahr am letzten Wochenende im Mai stattfindet. Sweet Audrey und ich haben uns zufällig vor einigen Jahren, ebenfalls in Kaunitz, kennengelernt und shooten seitdem mehr oder minder spontan, wenn wir uns mal auf diversen Veranstaltungen über den Weg laufen. Beim Vergleich der jeweiligen Bilder merkt man dann auch an der Qualität das wir uns beide über die letzten Jahre immer weiter entwickelt haben. Das sind für mich meistens die Shootings die einem am meisten Spaß machen. Spontanität ist eben fast immer cool.

Zwischen Elliott Erwitt

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Wie sich vielleicht einige, die meinen Blog schon etwas länger verfolgen, erinnern, war ich vor etwas längerer Zeit mal in Stromberg in der Leica Galerie NRW. Zu dem Zeitpunkt fand dort eine Ausstellung mit Exponaten des amerikanischen Fotografen Elliott Erwitt statt. Einem Fotografen, der schon recht früh die Streetfotografie für sich entdeckt hatte und es geschafft hat sie auf seine eigene spezielle Art und Weise darzustellen. Als ich mir seine Werke von aussen durch die Glasfront angesehen habe, konnte ich nicht anders und musste diese Spiegelung bzw. dieses Selbstportrait machen. Dabei hab eich versucht ein wenig auf den Bildaufbau zu achten und mich selber recht mittig zu plazieren.

Nicht nur Farben sondern auch Formen

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Wenn man durch die Strassen geht um Fotos zu machen, sollte man nicht nur auf die Menschen oder die Farben achten, sondern gerade im Bereich der Streetfotografie und / oder der Architekturfotografie auch auf die Formen. Man sollte auf fließende Linien und geometrische Formen achten und sich an den gegebenen Formen orientieren und mit diesen "spielen". So wie hier in diese Fall. Diese Aufnahme entstand in Berlin im Sony Center. Hier habe ich von unten hoch fotografiert und sie nachher in schwarz/weiß konvertiert. Ebenfalls noch etwas Klarheit und Schärfe hinzugefügt, den Kontrast etwas erhöht und schon war das Bild fertig.

Auf ins Grüne

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Es ist Sonntag, das Wetter passt, die Laune auch...warum dann nicht mal raus ins Grüne fahren? Muss ja nicht immer mit dem Fahrrad sein. Wer hat kann auch seinen süßen kleinen Oldtimer nehmen und ihn mal wieder ausführen. In diesem Fall war es ein alter Fiat Topolino. Ich hatte das Glück ihn so einsam und alleine anzutreffen, weil er dort parkte. Gegenüber auf dem eigentlichen Veranstaltungsgelände war anscheienend kein Platz mehr für den kleinen. Somit hatte ich aber das Glück ihn solo anzutreffen und dieses Foto machen zu können.

Der große schwarze Klotz

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Heute hab ich es endlich mal geschafft und habe meinen Chevy aus der Garage holen können um in so langsam mal fertig zu machen bzw. herzurichten. Er soll nämlich verkauft werden, also hieß es Aufkleber bzw. Werbung entfernen, leer räumen und einige kleine aber grundlegende Reparaturen durchführen. Er soll ja schließlich keinen schlechten Eindruck beim Verkauf hinterlassen. Zwar ging mit dem großen einer meiner Jugendträume in Erfüllung, denn ich wollte immer einen Ami als Daily Driver haben, aber jetzt nach fast drei Jahren wird es ja Zeit mal wieder das Fahrzeug zu wechseln und wie ja schon bekannt fahre ich zur Zeit ein kleines nettes Cabrio....meinen Smartie. Ich hoffe das der große bald einen neuen Besitzer findet und in gute Hände kommt und wer weiß, vielleicht sieht man ihn ja auch mal auf einem US Car Treffen oder so wieder. Erstmal muss sich aber jemand finden der Interesse an ihm hat und ihn haben möchte.

Hin und wieder auch mal was gutes tun

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Heute fasse ich mich mal wieder kurz, denn heute hieß es das ich was gutes tun werde. Nein nicht meinem Magen und meinem Wohlbefinden. Das heutige Bild stammt zwar von einem Grill, vor dem ich stand, aber es war nicht mein eigener. Heute war ich ein wenig ehrenamtlich im Altenheim in Freckenhorst und habe dort für die alten Herrschaften und Damen gegrillt. Es war ein gemütlicher und interessanter Abend, denn die alten Leute haben sehr oft auch sehr viele interessante Dinge aus ihrem Leben zu erzählen. In diesem Sinne einen schönen Start ins Wochenende.

Accessoires

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Hier ebenfalls ein Bild aus meinem Archiv. Wenn ich auf Hot Rod Treffen, Musik Events oder auch Konzerten unterwegs bin, habe ich nicht nur ein Auge für die eigentlichen Akteure. Klar Die Autos, die Bands und das Publikum sind natürlich interessant, aber oft genug gibt es auch coole Motive am Rande der jeweiligen Veranstaltung. Gerade bei den Hot Rod Shows und Treffen gibt es sehr oft auch eine kleine Händlermeile, bei der dann die dementsprechenden Outfits und Accessoire angeboten werden. Hier lohnt es sich wirklich die Augen auch mal offen zu haben, denn es sind nicht nur die Klamotten die interessant sind, sondern sehr oft auch die Menschen die sich dort nach neuen Outfits umschauen.

Fu** you

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Nein es soll definitiv keine Beleidigung sein! Es war der Titel des Songs, den die Band "The Silverettes" performed haben, als ich dieses Foto gemacht habe. Deswegen zeigt die damalige Sängerin Saskia hier auch den berühmten Stinkefinger. Zum Zeitpunkt des Fotos waren die drei Damen Vorgruppe von Dick Brave, auch bekannt als Sascha. Saskia ist leider nicht mehr dabei bzw. hat die Band verlassen um sich mehr ihren schulischen Aufgaben widmen zu können. Eigentlich schade, da sie wie ich finde mit das Aushängeschild der Band war, aber man muss im Leben auch mal Prioritäten setzen. Für Saskia wurd aber ein guter Ersatz gefunden und die Band tourt weiter als Trio durch die Lande und unterhält ihr Publikum mit richtig gutem weiblichen Rock´n Roll. Ich freu mich schon drauf, wenn ich Sie mal wieder fotografieren darf.

Die liebe Zeit

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Das Thema Zeit war schon einmal Thema in einem meiner voran gegangenen Blogbeiträge. Dabei ging es darum das die Zeit doch eines der wertvollsten Güter unseres Lebens ist und das die Zeit sehr oft auch Wunden heilen kann. Das die Zeit aber auch Mangelware sein kann, wissen die unter Euch, die ähnlich wie ich in den letzten Tagen, einfach zu wenig davon haben. Man hat gefühlt so viel zu tun das der Tag mindestens 26 - 28 Stunden haben könnte. Liegt das daran das wir immer mehr zu tun haben und uns immer mehr selber auflasten, oder liegt es nur an schlechtem Zeitmanagement? Bei mir persönlich denke ich, trifft eher Variante 1 zu. Zuviele verschiedene Dinge die man fertig bekommen möchte und anfängt, oder die man von Verwanten, Bekannten und sonstigen Personen aus dem eigenen Umfeld zugeteilt bekommt und die man einfach nicht ablehnen kann oder will. Manchmal verliert man sich aber auch in gewissen Aufgaben mit denen man gerade beschäftigt ist und vergisst regelrecht die Zeit. Ehe man ein weiteres mal auf die Uhr schaut, ist es passiert und es sind Stunden vergangen, ohne das man es überhaupt richtig wahr genommen hat. So merkt man doch das in unserem Leben das Thema Zeit eine recht große spielt. Auch wenn wir uns das meistens nur selber zumuten und wir sehr oft einfach vergessen uns hin und wieder auch mal etwas davon für uns selber zu nehmen.
Das heutige Foto zum Thema Zeit habe ich übrigens heute morgen gemacht. Ja genau, um 5:15 Uhr in der früh. Wenn ich meine Zeit nutze um mich ein wenig mit Ruhe und einer Tasse Tee auf den Tag vorzubereiten und mir dann schon Gedanken um meinen zeitlichen Tagesablauf mache.

Grenzen

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Grenzen sind dafür da, um eingehalten zu werden. Sie dienen dazu einen bestimmten Bereich abzustecken und eine Linie festzulegen, die man nicht überschreiten sollte. Sei es gebietstechnisch, aber auch beziehungstechnisch. Zu den Grenzen in bestimmten Beziehungen gehört auch das Vertrauen das einem entgegen gebracht wird und das man bis zu einer bestimmten Grenzlinie nutzen kann bzw. darf. Was aber, wenn jemand mit Anlauf diese Grenze überchreitet und dabei dann so weit über diese Linie hinaus schießt, dadurch alles kaputt geht und zerstört wird? Geht man hin und lässt denjenigen weiter rennen und kümmert sich nicht mehr um ihn, oder macht man sich die Mühe, springt über den eigenen Schatten und holt ihn langsam zurück? Dann muss man aber selber diese Grenze übertreten und muss die Kraft aufbringen seine schon beschädigte Komfortzone zu verlassen. Schwer wird es und kostet zusätzlich Kraft, wenn derjenige nicht versteht das er diese Linie so weit überquert hat und seinen Fehltritt nicht einsehen will. Falls man versucht den "Ausgebrochenen" zurück zu holen, kommt man auch nicht drum herum ihm die neuen Grenzen zu zeigen und mitzuteilen das ein erneuter Grenzübertritt das Ende bedeuten kann. Man fängt an, an sich selber zu zweifeln und fragt sich ständig ob sich dieser ganze Aufwand überhaupt lohnt und ob überhaupt verstanden wird warum man diesen neuen Schutzzaun um sich herum aufbaut.