Schwierigkeiten beim weiter kommen

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Manchmal, wenn man z.B. gescheitert ist, hat man das Gefühl es geht irgendwie nicht wirklich weiter bzw. vorwärts.So wie auf diesem Bild, welches ich irgendwann mal durch dummen Zufall beim testen eines Objektivs an einer meiner Kameras gemacht habe.
Das Blatt ist alleine, es hängt an einem gewissen Punkt fest und kommt alleine nicht mehr weiter. Es wird durch den Regen an genau diesem einen Punkt festgehalten. Das Blatt kann machen was es will, alleine geht es nicht weiter. Was aber hilft und zu hoffen gibt, ist der Faktor Zeit. Einer der wichtigsten und sehr oft nicht bedachten Faktoren in unserem Leben. Die Zeit wird irgendwann helfen wieder langsam vorwärts zu kommen und eventuell sogar Hilfe zu bekommen. Eben wie bei diesem Blatt.Nach etwas Zeit wird es wieder trockener und die Feuchtigkeit, die einen an dem Punkt mit aller Gewalt fest hält, wird verfliegen und das Blatt nicht mehr richtig an diesem einen Punkt festhalten können. Und dann gibt es da noch die Hilfe.....die Hilfe des Windes der die Feuchtigkeit vertreibt, dem Blatt hilft los zu kommen und das Blatt so unterstützt auf einen neuen Weg zu kommen.

Höhen und Tiefen

48/365

Es ist schon irgendwie komisch, da beschäftigt man sich mit den Beiträgen anderer Blogger/Fotografen zum Thema scheitern usw. und eh man sich umschaut fällt man selber ganz derbe. Das Leben ist eben unberechenbar und somit besteht es eben aus Höhen und Tiefen.

Im Bezug auf das hier gezeigte Bild kann ich nur sagen, solange die Scheibe heile ist, ist alles in Ordnung, aber mit mal kann es passieren das diese Scheibe ein Loch bekommt und undicht wird. Sei es durch äussere Einflüsse, eigenes Verschulden, oder wie auch immer.

Das ist auch der Grund, warum es eine kleine Pause in diesem Blog gab, und dieses Projekt hier irgendwie schon gescheitert ist.
Da ich aber, wie im wahren Leben, nicht aufgeben sondern daran arbeiten will, werde ich versuchen die Scherben zu suchen, wieder vorsichtig einzusetzen und so die Möglichkeit nutzen das verlorene aufzuholen, den Anschluß wieder zu finden und weiter zu machen.

Also werde ich versuchen die verlorenen Beiträge schnellstmöglich "nachzureichen" um dann mein Ziel wieder vor Augen zu bekommen und zu sehen das ich es irgendwie erreiche.

Scheißenkalt

47/365

Heute gibts nicht viel zu berichten. Ich habe mich entschieden einfach ein Foto zu posten welches zu dem heutigen schönen Wetter passt. Es war zwar Scheißenkalt, aber es war trocken und endlich kam mal wieder etwas Sonne raus. Einfach schöner Morgenfrost bei Sonne. 

Kurz und knapp 😉

 

Scheitern für Anfänger

46/365

Scheitern für Anfänger das war einer meiner ersten Blogbeiträge die ich von Steffen Böttcher gelesen und das dazugehörige Interview bzw. Youtube Video von Maggi Herker mit ihm gesehen habe.Ich fand dieses Thema und das Interview sehr spannend und musste gestern, als ich meinen Blogbeitrag verfasst habe auch daran zurück denken. Wie oft im Leben ist man selber schon gescheitert?

Auch wenn man es z.B. auf die Fotografie bezieht.Dort denkt man doch, gerade am Anfang, man ist gescheitert mit dem Bild welches man machen wollte, weil es unscharf ist, weil es zu dunkel ist, weil zu hell ist usw. usw.Aber was passiert denn mit uns, wenn wir scheitern, wobei auch immer. Wenn wir es mal bildlich sehen, stehen wir auf und starten neu. Bei den Fotos z.B. löschen wir diese und machen neue.

Im wahren Leben sterben wir auch nicht daran wenn wir scheitern, oder? Wir suchen nach neuen Möglichkeiten und versuchen irgendwie neu zu starten.Wie war das Beispiel noch? Es ist meistens wie beim Mensch ärger dich nicht....irgendwann hast du die die 6 gewürfelt und startest von vorne.

Warum nur zweifelt man dann so oft an sich selber und malt sich alles negative aus und macht einen Rückzieher bzw. verlässt seine Komfortzone nicht? Das überlege ich mir auch die ganze Zeit und finde keine Antwort. Trotzdem ist da immer noch die "Angst" um auf den gestrigen Beitrag nochmal zurück zu kommen.

Dabei bin ich ja z.B. bei diesem Bild auch aus meiner Komfortzone heraus getreten, habe es gewagt...und bin nah ran gegangen...habe mein inneres Gewissen überwunden was mir sagte das kannst du nicht machen. So ein Foto, von einem Obdachlosen, soetwas macht man nicht. Diesen armen hilflosen Menschen einfach abzulichten. So denken doch viele.

Ein Foto von jemanden, der wahrscheinlich auch mal gescheitert ist.Ich habe dieses Foto nicht genmacht um diesen Menschen zu erniedriegen, sondern ich habe mich in seinen Bereich begeben um andere Menschen mal zum nachdenken anzuregen und wer weiß man ob der Obdachlose nicht vielleicht irgendwann wieder aufstehen und neu anfangen kann?

Nachdenklich

45/365

heute ist ein Tag, an dem ich vielleicht etwas nachdenklicher bin als sonst. In meiner Frühstückspause bin ich auf den recht interessanten Blogeintrag "The German Angst" von Steffen Böttcher aka Stilpirat gestoßen und bin beim lesen regelrecht dran hängen geblieben.
Ich habe Steffen im letzten Jahr beim Learn & Give persönlich kennengelernt und verfolge seitdem, hin und wieder, seinen Blog und seine Videobeiträge. In manchen Punkten, die er von seinem Leben preis gibt, finde ich mich selber sehr oft wieder, aber wenn man sich vieles so zurecht legt wie es für einen am besten passt, findet man immer irgendwo irgendwelche Parallelen mit Leuten die einen interesieren und/oder auch prägen.
Was mich aber heute irgendwie zum nachdenken angeregt hat, ist ein Satz von Paul Arden, den Steffen in seinem Blogeintrag zitierte.

„Es kommt nicht darauf an wer du bist, sondern was du sein willst.“

Genau dieser Satz schwirrt seitdem in meinem Kopf rum und bewirkt das man mal wieder etwas mehr in sich geht und selber fragt: Bin ich wirklich der bzw. das was ich sein will?  Eigentlich eine sehr interessante Frage an das eigene Ich. Wer von Euch kann von sich direkt und ohne groß darüber nachzudenken diese Frage mit Ja beantworten?  Ich kann es nicht, denn manchmal möchte ich schon einiges an mir und meinem Leben ändern und trau mich dann aber nicht und genau da sind wir bei Steffens Überschrift "The German Angst"
Warum aber traut man sich nicht? Ist es die Angst zu versagen, die Angst vielleicht nicht die nötige Unterstützung seines persönlichen Umfeldes zu bekommen oder sind es die Erinnerungen an die Höhen und Tiefen des schon vergangenen Lebens? Also die Angst eventuell mal wieder zu scheitern?
Vielleicht sollte man wirklich weniger denken und einfach mehr machen.

Schon komisch, eigentlich habe ich ja hier mein persönliches Projekt bei dem ich ja jeden Tag ein Foto präsentieren möchte und meine Gedanken beziehen sich hier in keinster Weise auf irgendeinen fotografischen Hintergrund, aber es sind meine Gedanken und mein Blog.....und es ist mein Projekt was ich machen bzw. schaffen will. Also eigentlich kommt es dann ja nicht immer darauf an das es einen Bezug zu dem Bild gibt, sondern das man auch mal etwas nachdenklich ist.

Und so gibt es dann doch einen Bezug zu dem Bild, die endlos wirkende Strasse, und Einsamkeit, die Ruhe die einem die Zeit und die Chance gibt nachzudenken 😉

Grandma and dad at the carshow

44/365

Bei einige der vorherigen Beiträge erwähnte ich bereits das in Kalifornien der Kult rund ums Auto besonders groß geschrieben wird. Die Amerikaner lieben ihre Autos und zeigen sie dann ich gerne. Deswegen gibt es dort jedes Wochenende irgendwo mindestens eine Carshow oder eine Cruisenight. So, wie schon in einem früheren Post erwähnt, auch jeden Freitag Abend in Burbank einem Stadtteil von Los Angeles. 

Da ich ja ein wenig autoverrückt bin, war ich in unserem USA Aufenthalt auch dort, um natürlich Autos zu gucken und zu fotografieren. Dabei fiel mir dieses alte Pärchen auf . Oma und Opa auf Tour zum Autos gucken. Ich fand irgendwie "süß" und konnte nicht anders als die beiden zu fotografieren. Wegen der Dunkelheit an dem Abend war die Belichtungszeit etwas länger und somit das Bild nicht 100 prozentig scharf.

Trotzdem mag ich persönlich dieses Bild, denn es zeigt man ist nie zu alt für eine Menge Spaß und für das besondere 😉 

Neugierige Nase

43/365

Hin und wieder macht man auch Fotos mit dem Handy und nicht nur mit den "richtigen" Kameras. Diese neugierige Nase habe ich mit meinem iPhone eingefangen und sie gehört unserem frechen und eigensinnigen Kater Lucky.

Lucky ist das jüngste Mitglied in unserem heimischen Zoo und genauso wie unsere beiden Dackel-Mischlinge, kein normales Tier sondern ein Tier was ganz jung gerettet wurde. Auch wenn er einen Dickkopf hat und absolut keine Schmusekatze ist, so gehört er doch zur Familie und keiner will ihn mehr missen. 

Ich habe Lucky vor fast zwei Jahren in unserer Scheune aus einer Zwischenwand geholt, weil ich den Schreihals gehört habe wie er sic die Seele aus dem Leib gemauzt hat. Als ich ihn endlich greifen konnte, traute ich meinen Augen kaum. Eine Hand voll Fell die noch die Augen zu hatte und nur am maunzen und schreien war. Ich bin sofort zum Tierarzt, in der Hoffnung das ich dort was erfahre ob es bei uns in der Gegend einen bekannten Wurf gab zu dem der kleine gehören konnte, aber Pustekuchen. Wir hatten keine Wahl und haben den kleinen bei uns aufgenommen und angefangen ihn mit der Spritze und nachher mit der Flasche aufzuziehen.

Die Chancen standen recht schlecht ihn durch zu bekommen, aber alle halfen mit und wir wechselten uns alle drei Stunden mit dem füttern und pflegen ab. Heute merkt man ihm das nicht mehr an und er ist wirklich eigensinnig.....aber hin und wieder auch sehr neugierig. 

Bilder für den guten Zweck

42/365

So das nächste Event steht bald vor der Tür. Wie vor kurzem schon mal erwähnt, findet bald das "learn and give" Event am Hemans-Denkmal statt. 

Gestern erreichte mich dann eine Mail von den Veranstaltern, in der doch alle Teilnehmer drum gebeten werden, wenn sie denn möchten, ein paar ihrer Bilder auf 30x45cm mit zu bringen. Diese sollen dann für den guten Zweck, also für "learn and give" versteigert werden.

Ich finde das eine super Idee und habe mich sofort ran gemacht eine kleine Auswahl zusammen zu stellen und zu bestellten, damit sie rechtzeitig für das Event fertig sind und dort für den guten Zweck zur Verfügung gestellt werden.Hierbei wird es eine kleine Auswahl von meinen fotografierten Autos und aus der Streetfotografie geben.

Hoffentlich kommen so noch viele Bilder zum Event und somit das Geld in den Spendentopf. Übrigens braucht ihr nicht unbedingt Bilder "spenden", ihr könnt das Geld auch direkt spenden wenn ihr wollt. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Seite von learn and give.

neue Erfahrungen

41/365

Gestern war es endlich mal wieder soweit, ich war wieder raus um Fotos zu machen. Wie gestern in meinem Blogeintrag schon erwähnt, war ich unterwegs nach Osnabrück zum Bastard Club, denn dort spielten Boppin`B.

Also Kamera fit gemacht, zur Vorsicht eine Ersatz SD Karte eingepackt und ab Richtung Osnabrück. Alles schien super zu laufen. Ich traf die Jungs von Boppin`B persönlich kurz vor dem Konzert, bekam sogar ein Spaßfoto mit mit Sebi dem Noch-Sänger der Band und hatte einen Klasse Abend mit richtiger guter Musik.

Was mir nur zu schaffen machte war das Licht. OK bei Konzerten hat man fast immer mit der Lichtsituation zu kämpfen und deswegen nimmt man dort ja auch meistens sehr Lichtstarke Objektive und/oder schraubt die ISO Zahl hoch, aber gestern Abend kam ich irgendwie an meine "Grenzen". Ich habe fast 800 Fotos gemacht an dem Abend, aber hier hieß es dann heute Morgen mehr Masse als Klasse. Wenn überhaupt, dann sind vielleicht 10% der Bilder nutzbar. Der Rest ist entweder unscharf, unterbelichtet oder wie bei den meisten, auf Grund des roten, grellen Scheinwerfer-Lichtes und  der relativ kleinen Location, einfach nicht wirklich bruchbar.

Tja, auf der einen Art war es vielleicht ein "Rückschlag", aber nur so lernt man. Trotzdem war es ein cooler Abend, mit geiler Mucke, jeder Menge fun und guter Laune.

#Scheisskapelle

40/365

Wer bei den einschlägigen sozialen Netzwerken den Hashtag #Scheisskapelle eingibt, landet meistens bei ein und der gleichen Band. Der Rock´n Roll Gruppe Boppin´B aus Aschaffenburg. Die Jungs machen seit über 30 Jahren Musik sind auch im Ausland recht bekannt.

Wie schon vor etwas längerer Zeit mal erwähnt, verlässt der Sänger Sebastian Bogensperger Boppin´B und aus diesem Grunde gibt es eine kleine Abschlusstour durch diverse deutsche Clubs. Heute Abend findet eines der letzten Konzerte mit "Sebi" am Micro, im Bastard Club in Osnabrück statt.

Ich habe das Glück auf der Gästeliste zu stehen und die #Scheisskapelle in dieser Konstellation ein letztes mal fotografisch festhalten zu dürfen. Ich freu mich schon riesig drauf und vielleicht bekomme ich ja sogar ein Foto, zusammen mit den Jungs. Zumindest dürft ihr gespannt sein, auf die Fotos die darauf folgen werden.