fast original

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Dieses Bild war eines meiner ersten, die ich mit der Samsung NX300, meine Street-Kamera, gemacht habe. Es entstand im Allwetterzoo von Münster bei den chinesischen Lichtern. Die chinesischen Lichter waren eine Ausstellung von faszinierenden chinesischen Skulpturen, die aus Papier und Draht gebaut wurden und in der Dämmerung bzw. Nacht beleuchtet waren. Ein echt schön anzusehendes Spektakel, welches ich jedem der gerne besondere Bilder macht ans Herz legen kann, sollte sie denn nochmal stattfinden. Das Bild von dem Drachen in der Nacht wurde nur ganz minimal bearbeitet und könnte schon fast in die Kategorie "out of the camera" eingestuft werden.

Wieder auf der Höhe

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Ja,es ist vollbracht! Ich bin endlich, zumindestens bei meinem Blog, wieder auf der Höhe, oder um es anders auszudrücken....endlich wieder tagesaktuell.

Ich bin darüber zwar nicht so euphorisch und könnte Luftsprünge machen wie auf dem Bild, aber ich bin froh das schon mal dieser Punkt wieder erreicht ist. Ich hätte niemals gedacht das es so "anstrengend" sein kann, seine selbst gesteckten Ziele wieder zu erreichen und nicht aufzugeben. Genau deswegen bin ich aber auch froh und ein klein bisschen glücklich das ich diesen Meilenstein erreicht und nicht einfach hingeschmissen habe, bzw. das Projekt habe scheitern lassen.

Das Foto ist irgendwie nichts besonderes über das es sich lohnt zu reden oder zu schreiben.Kein besonderer Bildaufbau oder Bearbeitung. Es ist einfach ein Urlaubsfoto auf dem ich mal ausnahmsweise vor, statt hinter der Kamera bin.

Zu verdanken habe ich es übrigens meiner Tochter Jana, die es im Joshua Tree Park von mir bzw. für mich gemacht hat.

Auswahl

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Am kommenden Samstag ist es endlich soweit. Es startet das "Learn & Give" am Hermannsdenkmal in Detmold. Wie schon in einem meiner vorherigen Beiträge erwähnt, wurden die Gäste aufgefordert doch bitte auch ein paar Bilder in 30x45cm bei zu steuern und für den guten Zweck zu spenden. Ich fühle mich bei solchen Aktion doch recht oft angesprochen und habe dann ja, wie schon mal erwähnt, eine kleine Auswahl zusammen gestellt. 

Die Bestellung habe ich heute abgeholt und werde jetzt daran gehen und mit meiner besseren Hälfte zusammen, ein paar dieser Bilder für das Event am Samstag auswählen. Wie man sehen kann, sind es Bilder aus den beiden Genres die ich mit am liebsten fotografiere. Street und Autos. Ich hoffe das dann die ausgewählten Bilder doch recht gut ankommen und dann auch für den guten Zweck weg gehen, also verkauft werden.

Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den nächsten Samstag und ihr dürft auch gespannt sein ,denn ich werde garantiert darüber berichten. Versprochen!

 

Zeitlos

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Es ist schon faszinierend, da schaut man auch mal alte Bilder durch und stößt auf welche, die ich 2004 bei meinem ersten USA Aufenthalt gemacht habe. Damals noch mit so einer "billigen" Digicam mit 2MP und eher in den Bereich Touri Fotos einzustufen.

Ich war damals in Wooster/Ohio. Wooster liegt gute 45Minuten südlich von Cleveland und wird auch  "Home of Amish People" genannt. Ich war damals dort auf Montage für 2 oder sogar 3 Wochen, so genau weiß ich es nicht mehr, aber dieses Bild zeigt das ich mich schon damals für aussergewöhnliche Fahrzeuge interessiert habe. Es war glaube ich ein Mittwoch Abend, man sagte uns bei unserem damaligen Kunden das an diesem Abend ein kleines Cruise in auf der Main Street von Wooster stattfinden würde und das man dort ein paar nette Autos aus der Umgebung sehen könnte.

Ein paar Autos waren ca. 300 Fahrzeuge die in Reih und Glied auf der Orts-Hauptstrasse geparkt waren. Für mich damals schon wie ein kleiner gang durch den Himmel. Hot Rods und Kustoms soweit das Auge reichte, sogar ein Dragster stand dort und wurd mal eben laufen gelassen.

Dieser rote Ford aus den 30ern hatte es mir damals besonders angetan. Er war so perfekt gearbeitet, wirkte so clean und zeitlos, gebaut nach dem Motto weniger ist mehr. Das er so zeitlos ist kann man daran merken das er auch heute noch, in dem Aussehen bzw. Design garantiert so manche Autoshow gewinnen würde.

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen

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Jeder der den Film Forest Gump gesehen hat, kennt diesen Satz.

Fragt mich nicht wieso, aber als ich gestern noch ein paar Bilder heraus gesucht habe um meine Beiträge aufzuholen, um so langsam den Anschluss wieder zu finden, kam mir dieser Satz bei den Bildern der Züge in den Kopf. Das liegt wahrscheinlich auch mit daran das ich im Moment an vielen verschiedenen "Baustellen" zu arbeiten habe.

Dieses Bild ist eines von mehreren, die ich während unserer Tour durch die Mojave Wüste gemacht habe. Ich finde diese Kollosse aus Stahl einfach faszinierend, zumindestens die drüben auf der anderen Seite des Ozeans und irgendwie kann man auch hier den Vergleich zu der Schachtel Pralinen ziehen. Nein nicht vom Gewicht und der Masse her, aber irgendwie ist das Leben doch auch wie ein Zug !?!?! Wie ein Zug? Ja!

Züge sind mal länger und mal kürzer, sie sind mal langsamer oder mal schneller aber auch mal leichter, oder mal schwerer. Der hier von mir fotografierte Zug, passt im Moment ganz gut zu meiner Situation bzw. zu meinem Leben. Er ist groß und schwer und braucht ganz viel Kraft um vorwärts zu kommen. Kommt er langsam in Fahrt muss man aufpassen und trotzdem vorsichtig sein. Man muss sein Umfeld beobachten, sich vorrausschauend vor bewegen. Ist dieser Kolloss einmal konstant und mit einer gewissen Routine unterwegs, darf man sich aber nicht darauf verlassen das alles glatt geht und so gut und leicht weiter geht. Garantiert kommt genau dann nämlich ein Moment, in dem man zu spät merkt das man etwas falsch gemacht hat, weil man  zu sehr mit sich selber beschäftigt war und nicht auf die Umgebung geachtet hat. Ist dieser Moment gekommen, der ja leider immer irgendwo, irgendwann, bei irgendwem kommen kann, dann kann man nur noch ganz hart arbeiten und hoffen. Hart daran arbeiten das man diesen schweren Kolloss doch irgendwie stoppen kann und/oder hoffen das es auf dem Weg dann villeicht eine kleine Weiche gibt, die den Zug auf einen anderen, neuen Weg bringt und ihn dabei nicht aus den Gleisen wirft.

Und so ist ein Zug eben auch wie eine Schachtel Pralinen....du kannst es zwar erahnen, aber man weiß nie was kommt und was dich als nächstes erwartet.

What’s in my bag

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Wenn man so einige Blogs diverser Fotografen besucht, die sehr oft unterwegs sind, kommt auch recht oft zu einem Beitrag der zeigt was diese Fotografen so mit sich herum schleppen wenn sie unterwegs sind.

Dem möchte ich natürlich auch folgen und Euch hier mal zeigen was ich alles in meinem Rucksack habe, wenn ich in eine andere Stadt fahre um die Streetfotografie zu betreiben. Wenn ich auf meinen Autotreffen oder Shows unterwegs bin, arbeite ich natürlich mit anderem Equipment.

Bei der Street Fotografie sollte alles klein, handlich, funktionell und leicht zu bedienen sein. Ich persönlich laufe dann, wenn ich eine längere "Tour" vor mir habe mit einem Rucksack von Amazon rum, den ich mir selber zum Foto-Rucksack umfunktioniert habe. Mir war vor allem wichtig, das ich zusätzlich mein MacBook Pro mit unter bekomme ohne groß Platz einbüßen zu müssen. Das Inlet habe ich mir aus einer alten Fototasche entliehen die ich noch in der Ecke liegen hatte. So habe ich drei gepolsterte Fächer, die groß genug sind um meine kleinen Kameras und das andere "sensieble" technische Zeugs aufzunehmen.

Fangen wir also mal bei dem technischen Zeugs an. Kameras nehme ich meistens zwei Stück mit. Es sind zwei Samsung NX300, die ich mir gebraucht organisiert habe. Sie sind handlich, haben 20,3 Megapixel und sind vom Fokus her recht schnell. Dazu natürlich einige Ersatzakkus und diverse Kabel die man für das ganze andere "Zeugs" benötigt. Ich habe zwei Kameras weil diese mit unterschiedlichen Objektiven bestückt sind und natürlich falls sich mal eine verabschiedet, so das auf jeden Fall Ersatz da ist. Bei den Objektiven nutze ich auf meiner "Hauptkamera" inzwischen ein 20mm Pancake Objektiv, also eine Festbrennweite, weil diese auch schneller ist als ein Zoom. Auf der zweiten ist ein 8mm Wallimex Objektiv was aber eher zum Spaß ist, bei dem extremen Weitwinkel. Das schon erwähnte Zoom ist das Standard Objektiv 16-50mm welches ich  zusätzlich noch mitschleppe.

Das sonstige technische Zeugs beschränkt sich dann auf Ersatz SD-Karten, ein paar Visitenkarten, etwas zum schreiben bzw. notieren, Kamera Straps, ein Brillen-Putztuch für die Linse usw.

Für die Sicherung der Bilder habe ich dann meistens noch eine externe Festplatte von Toshiba dabei, die SD-Karten aufnehmen und per Smartphone App überspielen kann und mit 1TB ausreichend Speicherplatz hat für so eine Street Session. So kann man sich zwischendurch dann gemütlich in ein Café setzen, die Bilder von der SD Karte sichern und eventuell direkt etwas bearbeiten um sie dann auch recht schnell in den sozialen Netzwerken zu posten bzw. zu präsentieren.

Das war's eigentlich im groben, kann aber hier und da noch variieren, je nach Ort, Wetter und was weiß ich was für Gegebenheiten.

Auf der Strasse

53/365

Ich habe hier ja schon öfter Bilder und Gedanken zum Thema Obdachlosigkeit präsentiert. Die meisten Bilder stammten aber aus den USA, wo ich ja im letzten Jahr auf Urlaub war und mich etwas bewusster mit dem Thema auseinander gesetzt habe. Am letzten Wochenende war ich für zwei Tage ganz in der Nähe, in Osnabrück und auch dort wurde ich mit dem Thema konfrontiert. Vielleicht ist es inzwischen ein kleines "Steckenpferd" von mir die Augen in diese Richtung besonders auf zu halten. Ich weiß es nicht genau, aber irgendwie reizt es mich immer wieder diese Mitmenschen abzulichten und so auf ihre Lage, wenigstens ein wenig, aufmerksam zu machen.

Das hier ist Claudia, mit ihrem treuen Begleiter, der Hündin deren Namen ich leider schon wieder vergessen habe...sorry! Claudia saß vor dem Bahnhof in Osnabrück und gab ihrer Hündin gerade was zu trinken als ich sie sah. Ich habe sie angesprochen und gefragt ob denn ein Foto von ihr machen dürfte, was ich bei der Street Fotografie eigentlich nie mache. So kam ich kurz mit ihr ins Gespräch. Sie machte zwar einen recht "zufriedenen" Eindruck, wenn man davon in so einer Situation überhaupt reden kann, aber mir kamen danach wieder so viele Gedanken in den Kopf.

Wenn man solche Leute auf der Strasse sieht, vor allem hier in unserem Sozialstaat, frage ich mich jedes mal wie es denn dazu kommt das die beiden auf der Strasse leben und kein Dach über dem Kopf haben. Normalerweise sind wir doch alle "abgesichert" durch Sozialhilfe, Hartz4 usw. Wieso muss dann jemand auf der Strasse leben??? 

In Hamburg gibt es ein cooles Projekt, bei dem zur Weihnachtszeit Care Pakete für die Obdachlosen erstellt und nachher verteilt werden....nur leider aus privater Initiative und ohne öffentliche Unterstützung. Dieses Projekt habe ich auch schon ein paar mal unterstützt und deswegen werde ich demnächst auch nochmal genauer darauf eingehen und intensiver darüber berichten.

Aufholen

52/365

Es ist schon komisch.....solch eine "Aufhohlarbeit" ist gar nicht so einfach, wenn man recht gut nachgelassen hat. Trotzdem werde ich mich bemühen so schnell wie möglich den Anschluß wieder zu finden.....in jeglicher Hinsicht.

Dieser alte, leicht lädierte Stuhl stand einsam und verlassen am Strand von Hollum/Ameland. Er sah ziemlich mitgenommen aus, aber er stand trotzdem noch fest auf seinem Platz. Keiner weiß was ihm passiert ist, aber man sieht ihm an das er wohl definitiv auch mal bessere Zeiten erlebt hat. Ich fand es trotzdem ein interessantes Motiv und konnte nicht anders als abzudrücken. Vor allem wenn man etwas tiefgründiger wird mit den Gedanken. Das überlasse ich aber jedem von Euch selber bzw. eurer Phantasie 😉

Premiere

51/365

Einige, die mich persönlich kennen, wissen das ich hin und wieder auch ganz gerne mal bastel. Durch ein "Vorklassentreffen" im letzten Oktober kam ich mit dem Thema Fotobox, oder bei einigen auch unter dem Namen Photo Booth bekannt, in Berührung. Es kam die Idee auf so etwas auf der Party zu nutzen, da es aber nichts kosten sollte erklärte ich mich dazu bereit mich darüber schlau zu machen und mal zu schauen ob wir für den Abend was ähnliches, provisorisches hin bekommen. Das Stativ mit Tablet und Kamera machte an dem Abend so einen Mords-Gaudi das ich mich mit dem Thema weiter beschäftigte und mich dran setzte sie eine Fotokiste selber zu bauen. Der Rohbau wurde dann zur Weihnachtszeit zuhause mit Freunden und Bekannten getestet und der Spaßfaktor war ebenfalls wieder riesig. Somit ging es weiter mit "Feintuning" und letztes Wochenende war es dann endlich soweit. Meine Fotokiste feierte Premiere auf einem 60ten Geburtstag. Natürlich war dort der Spaß auch riesig und ich war stolz wie Bolle das alles recht gut funktionierte. Somit gehts weiter und wir schauen mal was wir in diesem Jahr noch alles mit der Kiste erleben.

Familienzuwachs

50/365

Dieses mal ein nicht ganz so anspruchsvolles Bild, sondern nur ein typischer Handy Schnappschuß.

Ja der große schwarze ist ein wenig eingelaufen. Irgendwie habe ich die Lust an dem Blazer verloren und da ich kurzzeitig von einem Bekannten einen Smart geliehen bekommen habe, habe ich mich in die kleinen Spaßmobile ein wenig verknallt. Umkehrschluss...ich brauchte auch so einen Elefanten-Rollschuh. Für den Übergang bzw. nachher einfach nur für den Spaß. Jetzt habe ich ein kleines schwarzes Cabrio und warte auf wärmeres Wetter.

Der Blazer steht übrigens demnächst zum Verkauf, erst müssen noch ein, zwei Kleinigkeiten behoben werden.