Learn and give

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Noch knapp vier Wochen und dann ist es wieder soweit. Am Hermans-Denkmal in Detmold wird dann wieder das Learn and Give veranstaltet. Learn and Give ist eine Art Seminar von Fotografen und anderen, die mit dem Thema Fotografie zu tun haben, für Fotografen. Ein geben und nehmen, auch bei dem Sinn der dahinter steht. Man zahlt zwar 20 Euro Eintritt bei freier Platzwahl, aber dieses Geld ist im Prinzip nur eine Reservierung für diese Veranstaltung und kein Eintritt im Eigentlichen.

Wie es der Name schon sagt, bedeutet es lernen und geben und man lernt dort von anderen Fotografen und Sprechern und gibt indem das Geld welches dort eingenommen wird, für einen guten Zweck spendet.

Ich persönlich war im letzten Jahr zum ersten mal dort, weil ich den Schweizer Streetfotografen Thomas Leuthard kennen lernen wollte. Thomas ist einer der bekanntesten, wenn nicht sogar der bekannteste Streetfotograf im deutschsprachigen Raum. Leider war es sein letzter offizieller Auftritt, denn Thomas wollte einen neuen Lebensabschnitt beginnen und hat nach dem Motto "nothing changes, if nothing changes" das Thema Stereofotografie für sich persönlich vorerst beendet und somit auch sämtliche Social Media Kanäle und seine Webseite gecancelt bzw. deaktiviert. Umso mehr freut es mich das ich ihn noch persönlich kennenlernen durfte und das ich auf meiner Seite seine Ebooks zum Thema Steretfotografie offiziell zum Download anbieten darf.

hin und wieder muss man(n) sich auch mal bewegen

30/365

Nein ich fange jetzt nicht auch noch mit der Sportfotografie an, aber wie viele andere Menschen in unserem Land, gehöre auch ich zu den Menschen die "etwas" mehr Gewicht auf den Rippen haben. Seit vielen Jahren bin ich Gewichtsmässig im dreistelligen Bereich angesiedelt und ich hatte mir schon so oft vorgenommen auch mal wieder zweistellig auf der Waage zu stehen. Vor gut drei Jahren hatte ich es auch fast geschafft, aber auch nur fast.

Da ich bei mir selber zum Glück merke wenn ich meine Schallmauer durchbrochen habe, war es mir schon länger klar das ich doch mal langsam wieder versuchen sollte mein Gewicht zu reduzieren. Bisher fehlte aber auch sehr oft bzw. fast immer der berühmte Klick im Kopf. Nach einem Bericht von Dr. Hirschhausen, dem "komischen" Arzt aus dem Fernsehen, hatten meine Frau und ich uns gedacht es vielleicht mal auf diesem Wege zu versuchen. 

Hier ist es keine Diät im eigentlichen Sinne, sondern man nennt es auch Intervallfasten oder 8/16 Diät. Acht Stunden darf man normal essen und 16 Stunden soll man dem Körper Zeit geben das zu sich genommene zu verarbeiten. Im Endeffekt, oder in erster Linie handelt es sich doch hierbei nur um kontrollierteres Essen. Bis jetzt komme ich persönlich damit relativ gut klar und die ersten Kilos sind auch schon weg, aber ich denke mal das es ganz ohne Bewegung nicht so funktioniert, oder mit Bewegung besser funktioniert. Ausserdem schadet es ja der Kondition auch nicht wenn man sich mal etwas bewegt.

Ebenfalls ein Punkt, der das Durchhalten von einem, in dem Fall  mir selber, verlangt 😉

real Rods never die…..they just go faster

29/365

Wenn wir beim Thema alte Autos bleiben, komme zumindest ich persönlich, nicht an Hot Rods vorbei. Hot Rods blicken auf eine lange Geschichte zurück, denn sie waren bereits in den 50ern beliebt. Ein echter Hot Rod ist nach der dementsprechenden Definition ein Fahrzeug welches vor 1949 gebaut wurde. Ursprünglich sind es auch die ersten Fahrzeuge die für Dragracing bzw. den illegalen Rennen umgebaut wurden.

Aber fangen wir mal von vorne an. Nach Ende des zweiten Weltkrieges suchten sich die Soldaten einen "Zeitvertreib" und fingen an illegale Strassenrennen zu fahren. Als Basis dienten meistens alte Ford und Chevy der 30er Jahre die zu genüge auf den Schrottplätzen vorhanden waren und vor allem billig. Um Gewicht zu sparen wurden die Dächer abgesenkt, also gechopt, oder gar ganz entfernt und die Kotflügel demontiert. So entstanden die ersten, so genannten Hi-Boys und Roadster. Die beliebtesten Fahrzeuge waren damals wie heute die Fords der Jahre 32 - 34 weil es auch die ersten Autos waren die es serienmässig mit einem V8 Motor gab, dem heute noch so geliebten Flathead Motor. 

Heute wie damals finden dann auch regelmässige Treffen am Abend an den großen Burger Buden statt, bei denen die 1/4 Meile Rennen "ausgehandelt" werden. Eine viertel Meile übrigens, weil das der Abstand zwischen den Ampeln von Block zu Block ist. Deswegen heißen diese Rennen auch mal ganz gerne Ampelrennen.

An solch einer Burger Bude, nämlich Bobs Bis Boy in Burbank / Kalifornien, findet jeden Freitag ein solches, gemütliches und ungezwungenes Treffen statt. Dieses Bild hier entstand 2012 ,aber auch  im letzten Jahr, war ich natürlich wieder dort um einen netten Abend mit netten Leuten und coolen Kisten zu erleben. Davon wird es bestimmt bald auch noch ein paar Bilder zu sehen geben.

San Francisco

28/365

Für den heutigen Sonntag habe ich den Morgen damit verbracht auch mal in den alten Bildern ein wenig zu stöbern, was ich in Zukunft für dieses Projekt auch noch öfters machen werde.

Dabei habe ich natürlich auch die Bilder unseres USA Aufenthalts 2012 durchforstet und jede Menge schöner Bilder gefunden, die einfach zu schade sind um auf der Festplatte zu "vergammeln". Stattdessen werde ich hier und auch mal etwas ältere Bilder präsentieren. Vielleicht ist das ja sogar die Basis für ein zusätzliches Projekt, welches ich aber noch nicht weiter hier ausführen möchte.

Dieses Bild entstand, wie so viele Bilder von mir aus den USA, während der Autofahrt. Wir standen an einem Stoppschild, für San Francisco typisch in der Stellung mit der Front nach oben, denn die Strassen von San Francisco sind wirklich so steil wie in der gleichnamigen Serie aus den 70er Jahren. Man muss schon etwas geübt sein dort zu fahren und dort wird einem auch klar warum die Amis am liebsten Automatik Autos fahren :D. Ich sah diesen alten VW Käfer und habe etwas mehr Zeit am Stoppschild verbracht und dieses Foto machen zu können. Ich persönlich finde die Zeit hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Cars, Girls and Rock´n Roll II

27/365

Heute fasse ich mich mal kurz und präsentiere "nur" ein nettes Bild das an den vorherigen Beitrag anknüpft: Wie ihr seht gehen einige Damen mit ihrer Verkleidungskunst bis ins letzte Detail und genau das ist es was das besondere an der Scene ist. Viele leben es aus und gestalten ihr Äusseres und ihr tägliches Leben im Stil der 50er und 60er Jahre. Es ist eben keine Modeerscheinung sondern eine Einstellung. In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende.

Cars, Girls and Rock´n Roll

26/365

Für viele sieht es bestimmt so aus  das ich wohl recht viel verschiedene Dinge fotografiere bzw. sehr viele unterschiedliche Genres, zumal jetzt auch noch eine Dame im Pin-up Style hinzu kommt. Es sieht aber im ersten Moment nur so aus denn wie einige ja inzwischen wissen, fotografiere ich ja in erster Linie Autos bzw. Hot Ross und Kustoms. Hier fängt es aber eigentlich auch erst an, denn die eigentliche Scene in der man sich da bewegt, besteht ja nicht nur aus den Autos.

Meist handelt es sich ja um Fahrzeuge der 30er bis 60er Jahre des letzten Jahrhunderts und da gehören dann nunmal auch die Rock´n Roll Musik und die dementsprechend gekleideten Damen hinzu, zumal die Herren sich größtenteils ja ebenfalls dementsprechend zu kleiden verstehen.

So greift halt eins in das andere, die Autos und Motorräder, die Musik, die Menschen die es ausleben und lieben, wobei ich mich in dem Fall nicht ausschließen möchte. Ich liebe ebenfalls diese Scene, diese Musik und natürlich auch die Leute. Sonst würde ich ja wohl nicht gerade diesen Bereich so intensiv fotografieren. Somit ist es dann aber nichts außergewöhnliches, diese fotografischen Bereiche etwas zu erweitern in dem man halt z.B. auch klassische Autos, Rock-Festivals oder modernere Motorräder fotografiert. Ich zumindest,  bin über die letzten Jahre in diesen Bereich hinein gewachsen und habe mich dementsprechend weiter entwickelt. 

Die Dame auf dem Bild ist übrigens Carina, die auch unter dem Namen Cherry van Rock seit einigen Jahren unterwegs ist. Wir beide kennen uns schon seit einigen Jahren und ich war einer der ersten, die mit ihr Fotos gemacht haben. Sie ist mit den Jahren natürlich auch "gewachsen" und so macht es uns beiden immer wieder Spaß, wenn wir uns hin und wieder mal auf irgendwelchen Veranstaltungen zufällig treffen, spontan ein paar Fotos zu machen und zu sehen wie der andere jeweils sein Wissen und Können erweitert hat. 

Musik ist in der Luft

25/365

Heute geht's beim zweiten Bild um das Thema Musik. Genauso wie der Star Fotograf Guido Karp, den ich ja im vorherigen Beitrag erwähnt hatte, fotografiere ich hin und wieder ja auch Konzerte und Festivals.

So wird es auch in diesem Jahr wieder sein und zwei Veranstaltungen stehen jetzt schon im Termin Kalendar. Das erste Konzert freut mich besonders, denn ich darf, bereits zum dritten mal, die Rocken Roll Band Boppin´B bei ihrem  Konzert im Bastard Club Osnabrück ablichten. Was mich besonders daran freut, wobei freuen ist vielleicht falsch ausgedrückt, es ist die Abschieds Tournee des Sängers Sebastian Bogensperger, der meines Wissens solo weiter machen wird. Somit ist es für mich auch die letzte Möglichkeit die Band in der Konstellation vor die Kamera zu bekommen.

Also ich freu mich drauf und ihr dürft gespannt sein ob es ein Pic of the day vom Konzert geben wird.

 

26.01.2018

Ein kleiner Nachtrag zu  dem gezeigten Bild. Ich habe den Link zu diesem Beitrag an Sebastian Bogensperger geschickt und prompt eine Reaktion bekommen mit der ich absolut nicht gerechnet hätte. Diese Reaktion bzw. Kommentar möchte ich natürlich nicht vorenthalten.

"Wow ... Und danke fürs erwähnen und das Foto überhaupt ... ist eines der besten das je von mir gemacht wurde !!!!"
 
 So etwas baut doch auf, bzw. macht einen schon ein wenig stolz.

Prince(ss) for one day

24/365

Beim heutigen Bild wird ausnahmsweise geschummelt. Nein nicht weil ich es vergessen habe, sondern weil es gestern Abend etwas später wurde. Das Bild stand aber schon fest, nur musste sich die Chance ergeben es zu machen. 

Ich war bei Princess for one day, als einer der wenigen Männer die sich dort ablichten lassen. Ja richtig gelesen, ich stand diesmal vor und nicht hinter der Kamera. Und dann auch noch bei einem Format wie Princess for one day, kurz P41d. Das hatte aber einen kleinen , für mich, besonderen Hintergrund. Der Fotograf der dort normalerweise die Damen ablichtet, ist kein geringerer als Star - Fotograf Guido Karp. Egal ob Robbie Williams, Phil Collins, Michael Jackson oder wie jetzt bald auch wieder Rammstein, Guido begleitet und fotografiert die "Großen". Auf ihn aufmerksam wurde ich vor einigen Jahren als bei RTL die Reihe "Jenke , Ich blieb über Nacht" lief. Danach lief es wie so oft heutzutage. Bei Facebook gesucht und gefunden und eine Freundschaftsanfrage gestellt. 

Bei Princess for one day tourt er mit seiner 23 köpfigen Truppe  im Moment noch durch Deutschland, um jeden Tag in einer anderen Stadt die Damenwelt, wie die Stars zu stylen und zu fotografieren. Die letzten Jahre galt das auch einzig und alleine nur für die Damenwelt, doch auf der aktuellen Tour dürfen sich auch Männer von Guido ablichten lassen. 

Mein erster Versuch Guido "zufällig" in Rhynern, bei einem seiner Shootings persönlich zu treffen scheiterte, was mir aber irgendwie vorher schon klar war. Aber versuchen konnte man es ja mal. Dann habe ich bei Facebook gelesen das wie schon erwähnt, Guido auch Männer fotografiert und das die Tour noch mal in Münster gastiert. So fasste ich den Entschluss mich dort anzumelden und ihn so vielleicht persönlich kennen zu lernen. 

Gestern war es dann endlich soweit und nach dem Shooting und einem netten Gespräch mit Guido, bekam ich dann sogar noch mein Bild des Tages, zusammen mit ihm 😉 Danke !

Die aktuelle Ausgabe des Street Magazins……

23/365

Heute kam der Postbote und brachte mir was nettes. Die neue Ausgabe des Street Magazin, welche erst am Freitag offiziell erscheint. Das besondere, für mich, an dieser Ausgabe?? Ganze vier Seiten über die SEMA 2017 aus Las Vegas und was ist da so besonderes dran?? Alle Fotos und ein großer Teil des Textes sind von mir.

Das ist auch der Grund, warum ich mich mit der Veröffentlichung der Bilder, gerade auf der Facebook Seite von Customikes.com , ziemlich zurück gehalten habe. Schließlich habe ich es K.Mikael Wallin zu verdanken das ich überhaupt die Möglichkeit hatte, die SEMA zu besuchen.

Unser USA Urlaub im letzten Jahr entstand ursprünglich aus der Idee die SEMA zu besuchen. Fangen wir aber mal von vorne an mit der Erklärung. Wir schreiben das Jahr 2016. Im Januar teilte mir Mikael mit das er mit seiner Familie Urlaub in Europa machen möchte bzw. seine Frau Frau Laura und er sich mit seiner Tochter in Irland treffen möchte. Nach einigen Mails und etwas Planung kam der Entschluss, im August ein kleines Customikes Dreamteam Treffen in England zu haben. Wir beschlossen uns im August, während der National Streetrod Nationals in Bedfordshire, zu treffen. Mit dabei natürlich die englischen Dreamtem Members Mandy und Duncon Burton. Es war ein geniales Wochenende und während wir Abends beim essen saßen und uns unterhielten, kam das Thema SEMA LAs Vegas auf. Ich meinte so zu Mikael das ich auch irgendwann mal dort hin wolle und er lud mich/uns ein ihn zu begleiten. So kam es dann das wir im Oktober 2016 die Reise buchten und genau ein Jahr später endlich mal wieder in Kalifornien und Nevada waren. Es war mal wieder ein kleiner Traumurlaub und bestimmt auch nicht das letzte mal das ich die SEMA besucht habe.

Lassen sich meine Autofotografie und Streetfotografie vereinen?

22/365

Das habe ich mich schon öfter mal gefragt, aber bei der Durchsicht meiner ganzen Fotos von Autotreffen der letzten Jahre fand ich doch so manches Beispiel, welches wirklich zu der Frage passt. Klar geht das denn auf den Treffen sind ja schließlich viele unterschiedliche und interessante Menschen. Aber Stereofotografie muss ja nicht zwingend immer Menschen zeigen, oder? Viele streiten sich über dieses Thema in der Street Scene, aber es ist wie so oft, es gibt viele unterschiedliche Interpretationen zu dem Thema und im Endeffekt ist gerade die Steetfotografie umfangreich und vor allem abwechslungsreich und so passt auch ein Foto von einem alten Chevy, oder nicht??